Newsletter „LVZ Familie“

Spielplätze in Leipzig - welcher ist für Sie der beste?

Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Leserinnen und Leser,

gehen Sie gerne mit ihren Kindern oder Enkelkindern auf den Spielplatz? Es gab eine Zeit, da konnte ich den Spielplatz bei uns um die Ecke einfach nicht mehr sehen. Immer das gleiche. Ich geb‘ zu, es langweilte mich. Inzwischen sind wir doch immer mal wieder dort und ich erlebe, wie meine Tochter Schaukel, Rutsche und Sandkasten ganz anders für sich entdeckt und nutzt als noch vor zwei Jahren. Das ist toll. Und doch freue ich mich, auch mal andere Spielplätze mit ihr zu besuchen.

Letztes Wochenende sind wir mit dem Rad zum Spielplatz Schillerhain in Gohlis gefahren. Nach viermonatiger Bauzeit erstrahlt der seit Anfang Juli in neuem Glanz. Umgeben von alten Bäumen findet man dort nun ein Spiel- und Klettergerüst mit Reckstangen, einen Matschspielbereich mit Wasserpumpe und Tischtennisplatten. Und das alles im Schatten. Richtig gut!

Viel Spaß hatten wir kürzlich auch auf dem Spielplatz am Herderplatz in Connewitz. Das Klettergerüst, die Trampoline im Boden, die Rutsche – hier kann man mit Kindern eine wirklich gute Zeit haben. Dabei muss ein guter Spielplatz gar nicht immer besonders groß sein wie dieser oder gar der im Wildpark oder der am Palmengarten. Vom Bärenburgspielplatz im Zoo gar nicht zu sprechen. Der kleine, aber feine Spielplatz am Kirchplatz in Möckern tut‘s auch, genauso wie etliche weitere, die sich in Kleingartenanlagen verstecken.

Leipzig hat circa 300 Spielplätze. Zugegeben: In manchen Ortsteilen vermissen Familien schöne, gepflegte Spielplätze. Und doch: Wer bereit ist, ein paar Meter mit dem Rad, dem Auto oder der Straßenbahn zurückzulegen, wird dafür belohnt.

Wie sehen Sie das? Welcher Spielplatz ist für Sie der beste? Im Zuge unserer Serie „Leipzigs Beste“ sucht die LVZ aktuell Leipzigs beliebteste Spielplätze. Sie können abstimmen – per Umfrage, per Mail sowie auf Facebook und Instagram. Wie das genau geht, erklärt Ihnen meine Kollegin Regina Katzer hier. Ich bin gespannt auf Ihre Einsendungen.

Herzlichst

Ihre Patricia Liebling

Redakteurin

PS: Weil ich darüber kürzlich sehr lachen musste, möchte ich gerne einen Videolink mit Ihnen teilen. Er führt Sie zu der britischen Comedian Jen Brister, die sich darüber auslässt, wie sie die Zeit auf dem Spielplatz erlebt. Einfach hier klicken.

 

Das hat uns diese Woche beschäftigt

 

Wochenend-Tipps

Gruselig wird es am Samstag in der Peterskirche. Das Gruselkonzert „Geschichten zur Nacht“ beginnt um 20 Uhr. Mit dabei sind Larsen Sechert vom Knalltheater, das Kinderballett Plagwitzer Ballettschule und Tanzraumkollektiv, die Jazzkids Leipzig, das Leipziger Ärzteorchester sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops „Jugendliche dirigieren“. Empfohlen ab 5 Jahren. Tickets gibt es in der Musikalienhandlung M. Oelsner. Freier Eintritt für kleine Zuhörer und Zuhörerinnen im Schlafanzug.

Kinder ab 5 Jahren erleben am Samstag in der Peterskirche ein Gruselkonzert.

Kinder ab 5 Jahren erleben am Samstag in der Peterskirche ein Gruselkonzert.

  • Das 18. Musikfestival Klassik für Kinder startet am Freitag in der Philippuskirche. Die Oper „Die Hochzeit des Figaro“ erzählt die Geschichte eines gewissenlosen Grafen und seines klugen Dieners und Friseurs. Wolfgang Amadeus Mozart kritisierte damit den Adel und das ständische System. Beginn: 18 Uhr. Zu den Mitwirkenden zählen Solisten und Darsteller, die Schola Cantorum Leipzig, Kinder der Ballettklasse des Internationalen Choreografischen Zentrums Leipzig und das Orchester der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig. Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten (Kinder 5 Euro, Erwachsene 10 Euro). Zur Sitzplatzreservierung geht‘s hier.
  • Zauberei in der Peterskirche? Genau darum geht‘s am Samstag. Das Familienkonzert „Zaubersprüche“ mit Zaubertricks, Kinder- und Jugendkompositionen und jungen Taktstöcken startet um 15 Uhr. Zu erleben sind Theo Fuchs und Freunde (Zauberei und Moderation), Erfindungen aus dem Kinder- und Jugend-Kompositionswettbewerb Leipzig 2023, der Kinderchor der Grundschule forum thomanum, das Abschlusskonzert des Workshops „Kinder dirigieren“ und das Kammerorchester musica viva. Empfohlen ab 5 Jahren. Tickets gibt es in der Musikalienhandlung M. Oelsner.
  • Vom Land, wo die Schwäne wohnen“ – das Familienkonzert im Gewandhaus beginnt am Samstag um 16 Uhr. Andris Nelsons dirigiert, Malte Arkona moderiert. Hier gibt‘s Karten.
  • K!DZ – die beliebte Benefizveranstaltung zugunsten der Uni-Kinderklinik lädt für Samstag in den Zoo Leipzig ein. Zum Riesenkinderfest geplant sind ein buntes Bühnen- und Mitmachprogramm sowie verschiedene Aktionsstände der Unterstützer. Kinder bis 16 Jahre haben an diesem Tag freien Eintritt.
  • Auf der Festwiese Mölkau (Gottschalkstraße / Albrechtshainer Straße) steigt am Samstag von 15 bis 21 Uhr das Mölkauer Sommerfest.
  • Stöbern, shoppen, spielen: Auf dem Gelände der Parkbühne Geyserhaus findet am Sonntag von 14 bis 18 Uhr ein Kindersachenflohmarkt statt. Fast gleichzeitig kann auch beim Kinderflohmarkt des Vereins Halle 5 gefeilscht und getauscht werden: Sonntag von 14 bis 17 Uhr.

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Was geht bei euch?!

Phänomene und Interessen der Kids und Teens, für Erwachsene erklärt

Auf TikTok, Instagram und Youtube gibt es seit Juni einen neuen Trend: „Ashley look at me!“. Der Satz bedeutet übersetzt „Ashley, sieh mich an!“ und stammt aus der Serie „The Boys“ auf Amazon Prime. Die Serie widmet sich dem Machtmissbrauch durch Superhelden und großen gesellschaftlichen Themen. Sie beleuchtet die Schattenseiten des Superheldentums und übt gleichzeitig Kritik an der kultischen Verehrung von Celebrities und der internationalen Vermarktung von berühmten Personen. Im Fokus steht dabei eine Gruppe von Personen, die gegen die Verbrechen der Superhelden vorgeht. (Hinweis: Ab dem 29. September können Fans die ersten drei Folgen von „Generation V“, einem Spin-Off von „The Boys“, auf Amazon Prime schauen.) In einer Folge schreit der Protagonist Homelander den Charakter Ashley an und fordert sie auf, ihn anzuschauen. Aus diesem Satz entstand der Trend. Angefangen wurde er von der TikTokerin Sanika (@san.skywvker), die Videoausschnitte von Homelander aus der Serie zusammenschnitt und mit einem Remix des Lieds MONTAGEM - PR FUNK von S3BZS unterlegte. Daneben entwickelte sich zu dem Remix der Trend, ein Video von sich selber, bearbeitet mit einem gesichtsverzerrenden Filter, zu filmen und sich ohne Filter zu zeigen, nachdem der Beat eingesetzt hat. Inzwischen wird der Sound jedoch größtenteils für einen Tanztrend verwendet (Beispiele finden Sie hier). Der Satz „Ashley look at me!“ gilt als Aufforderung, zu tanzen. Dabei umfasst eine Hand die andere, die zu einer Faust geballt wird. Währenddessen wird sich gebückt und im Takt auf den Boden gestampft. Unter dem Video fordert der Ersteller nun andere auf, ihm gleichzutun. Kritisiert wird der Trend vor allem wegen der fehlenden Sinnhaftigkeit. Dennoch haben die Videos Millionen Klicks auf Instagram, Tiktok und Youtube und die Nutzer scheinen den Trend weiterleben zu lassen.

Von Cosima Bolle

 

Welcher Spielplatz ist der beste in Leipzig?

Seen, Biergärten, Cafés – hierzu haben die LVZ-Leser und -Leserinnen bereits abgestimmt. In der neuen Ausgabe von „Leipzigs Beste“ möchten wir wissen, auf welchem Leipziger Spielplatz Sie am liebsten mit Ihren Kindern oder Enkelkindern die freie Zeit verbringen. Machen Sie jetzt mit! Aus den meistgenannten Einsendungen können Sie demnächst beim LVZ-Voting über Ihren Lieblingsspielplatz in Leipzig abstimmen. Die beliebtesten Spielplätze werden anschließend auf LVZ.de und hier im Newsletter vorgestellt. Hier können Sie teilnehmen.

 

Buch-Tipp

„Kurz bevor der Wecker klingelt“ von Cornelia Travnicek (Autorin) und Raffaela Schöbitz (Illustrationen): Was passiert, wenn es draußen dunkel ist? Viele Kinder fragen sich, was auf der Welt geschieht, wenn sie schlafen. Mit ihrer Einschlafgeschichte möchte Travnicek die Fragezeichen in den Köpfen klären. Mitgenommen an die verschiedensten Orte, von Spielplatz über Baustelle und Bahnhof bis in den Zoo ist überall etwas zu entdecken. So tanzen Bäume miteinander, Denkmäler machen sich schick und Kräne duellieren sich im Armdrücken. Durch die lustigen Erzählungen in Form von Reimen soll den Kindern die Angst vor der Nacht genommen werden. Die Illustrationen im Buch sind dunkel, aber freundlich gestaltet, nur einzelne Stellen werden von Lampen beleuchtet, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Trotz dessen gibt es auch im Dunkeln für Neugierige viel zu entdecken. Während der Geschichte wird es langsam wieder Morgen und die Welt erwacht, dadurch findet das Buch ein abgerundetes Ende. Eine schöne Geschichte vom Einschlafen bis zum Morgengrauen. Die Fantasie der Kinder wird durch die Erlebnisse im Buch angeregt, aber dies birgt auch das Risiko, dass der Nachwuchs nun erst recht nicht schlafen will, um bloß nichts zu verpassen. Das Buch wird für Kinder ab 4 Jahren empfohlen.

Von Cosima Bolle

 

Das ist sonst noch los

 

Neues aus dem Familienleben bei Twitter

Mein Papa ist gestern die Treppe runtergefallen: Hinkebein. Meine Mama hatte heute eine Augen-Op: Augenklappe. Ihr würdet (als gutes Kind) doch auch zum Zeitvertreib jede Menge Piratenlieder schicken, oder?

kerstinPe - @kerstinPe3, 12. September 2023

Hier geht‘s zum Tweet von @kerstinPe3.

Der Bundeselternrat will „lottrige Kleidung“ aus Schulen verbannen. Dabei passen Löcher in den Hosen so gut zu den Löchern im Dach.

ZDF heute-show - @heuteshow, 7. September 2023

Hier geht‘s zum Tweet von @heuteshow.

Die Kinder streiten und beleidigen sich. Das Kleinkind, dem irgendwann die gängigen Beleidigungen ausgehen: „Und du bist ein Stück Kuchen, das gar nicht schmeckt!“ 😅

Coldamber, will einfach in Ruhe essen. - @Coldamber, 8. September 2023

Hier geht‘s zum Tweet von @Coldamber.

 

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Redaktion: Patricia Liebling, Susanne Reinhardt, Juliane Groh, Thomas Bothe, Uta Zangemeister, Cosima Bolle

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