Brustkrebsvorsorge für 2,5 Millionen Frauen

Gemeinsamer Bundesausschuss: Auch Frauen über 70 sollen Mammografie bekommen

Künftig sollen auch Frauen im Alter zwischen 70 und 75 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf ein Mammografie-Screening zur Brustkrebsvorsorge haben.

Berlin. Künftig sollen auch Frauen im Alter zwischen 70 und 75 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf ein Mammografie-Screening zur Brustkrebsvorsorge haben. Die Altersgrenze solle nach oben ausgeweitet werden, sagte eine Sprecherin des Gemeinsamen Bundesausschusses (G‑BA) der Deutschen Presse-Agentur. Zuerst hatten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe darüber berichtet.

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Voraussichtlich ab Sommer 2024 seien dann zusätzlich 2,5 Millionen Frauen anspruchsberechtigt, sagte Ärztin und G‑BA-Mitglied Monika Lelgemann den Funke-Zeitungen. Voraussetzung sei, dass bis dahin die noch fehlende Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz mit der strahlenschutzrechtlichen Genehmigung des erweiterten Screenings vorliege. Der G‑BA gestaltet im Auftrag des Gesetzgebers den Leistungsanspruch von gesetzlich Krankenversicherten.

Die Röntgenuntersuchungen der Brust werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, bislang haben allerdings normalerweise nur 50- bis 69‑Jährige Anspruch auf das Screening.

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RND/dpa

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