Ihre Meinung zählt!

„Einkaufen in Delitzsch“: Was wünschen sich die Einwohner? Erste Ergebnisse der Umfrage

Die Eilenburger Straße ist die Einkaufsmeile von Delitzsch. Doch die Auswahl an Geschäften und Gastronomie stellt nicht alle zufrieden.

Delitzsch. Bereits 135 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich in den ersten drei Tagen an der LVZ-Umfrage zum „Handel im Wandel“ beteiligt. Die Antworten liefern ein eindrucksvolles Bild davon, wie und wo die Menschen in Delitzsch einkaufen – und was ihnen für ihre Innenstadt fehlt. Und die Umfrage läuft weiter.

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Erfolgreicher Start der LVZ-Umfrage: Erste Erkenntnisse zum Einkaufsverhalten

Besonders auffällig: Die Delitzscher sind treue Kundschaft der großen Lebensmittel- und Drogeriemarktketten. Doch viele der bisherigen Teilnehmer verbinden ihren Einkauf in der Stadt mit Besuchen in Einkaufszentren anderer Orte, insbesondere Leipzig, Wiedemar oder Krostitz. Ebenso spielt das Internet beim Einkauf eine wichtige Rolle: Zwölf Teilnehmer gaben an, primär online einzukaufen.

Dennoch bleibt die Delitzscher Innenstadt für viele relevant. Rund 68 Prozent der Befragten erklärten, regelmäßig dort einzukaufen – die beliebteste Frequenz dabei: „mehrmals in der Woche“ und „einmal die Woche“. Nur wenige sind selten oder gar nicht mehr in der Innenstadt shoppen.

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Regelmäßige Einkäufe in Delitzsch: Wie wichtig ist die Innenstadt?

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Zwar geben die Menschen durchschnittlich 106 Euro monatlich in Delitzsch aus, doch wer außerhalb einkauft, lässt dort vielfach noch mehr Geld – bis zu 200 Euro im Monat sind nicht selten. Das Angebot vor Ort entscheidet maßgeblich darüber, wo letztlich eingekauft wird.

Was fehlt, haben die Delitzscherinnen und Delitzscher deutlich aufgelistet. Besonders häufig genannt werden deutsche Restaurants und Cafés – niederschwellige, gemütliche Treffpunkte, die zum Verweilen einladen. Auch Sitzmöglichkeiten im öffentlichen Raum erscheinen vielen zu knapp, das Stadtbild erwecke an zahlreichen Stellen eher den Eindruck von Leere.

Wunschliste der Delitzscher: Was der Innenstadt noch fehlt

Es fehlt außerdem an gepflegten, individuellen Einkaufsmöglichkeiten: Kleine Boutiquen, moderne Schreibwarenläden, größere Auswahl bei Secondhand- und Unterwäschegeschäften oder attraktive Angebote für die jüngere Zielgruppe werden vielfach vermisst. „Ein Ort für junge Leute“, „etwas mehr Leben“, „Straßenmusik“, „ein schöner Club“ – diese und ähnliche Wünsche tauchen immer wieder auf.

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Viele empfinden das aktuelle Angebot als nicht ausreichend vielfältig. Besonders das gastronomische Angebot in der Innenstadt wird von den Befragten als lückenhaft angesehen. Zusätzliche Sorgen betreffen Leerstände sowie die Dominanz von Einzelangeboten: So fühlen sich manche von der hohen Anzahl an Dönerläden oder Spielhallen gestört, während andere bei speziellen Wünschen wie regionalen Produkten, nachhaltigen Boutiquen oder günstigen Baumärkten ins Umland ausweichen müssen.

Gestalten Sie mit: Teilnahme an der LVZ-Umfrage zum Delitzscher Handel

Und jetzt sind Sie gefragt. Denn Ihre Meinung zählt! Kann man in Delitzsch noch gut einkaufen? In unserer redaktionellen Serie „Handel im Wandel in Delitzsch“ wollen wir genau hinsehen und erfahren, was Verkäufer und Käufer in der Stadt bewegt. Das möchten wir jetzt in unserer LVZ-Umfrage von Ihnen erfahren, denn Ihre Perspektive ist unverzichtbar. Mit diesem Link gelangen Sie direkt zur Umfrage (Dauer: circa 2 Minuten): www.lvz.de/delitzsch-umfrage.

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