Nordsachsen 5 in 5

Raserei in Bad Düben + Arbeitsplätze bei Harry-Brot in Wiedemar + Schatzjägerin hat Erfolg

Guten Morgen!

Heute habe ich die wichtigsten Neuigkeiten für Nordsachsen zusammengestellt – kurz und knapp erzählt. Kommen Sie gut in den Tag.

Sichere Arbeitsplätze dank starker Brotproduktion in Wiedemar

Darum geht’s: Während die Zahl der Unternehmen rund um Leipzig größer wird, die aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage bangen müssen, kommt eine positive Stimme aus dem Brot-Werk in Wiedemar.

Darum ist es wichtig: Auch im kommenden Jahr rechnet das Unternehmen mit Sitz in Schenefeld bei Hamburg laut dem Geschäftsführer nicht mit sinkenden Umsätzen. Diese Prognose lässt trotz Konjunkturflaute Hunderte Arbeitnehmer in der Region aufatmen.

So geht es weiter: Trotzdem muss sich Harry-Brot entscheidenden Zukunftsfragen in Bezug zu den gestiegenen Energiekosten und zur Nachhaltigkeit stellen. Eine Antwort darauf soll „grünes Mehl“ aus Mitteldeutschland sein.

Jugendlicher Mopedfahrer kommt nach Raserei in Bad Düben glimpflich davon

Das ist die Nachricht: Für einen 19-jährigen Landwirtschafts-Azubi ging eine Gerichtsverhandlung am Amtsgericht in Eilenburg glimpflich aus.

Das war passiert: Der junge Mann war mit einem Moped der Kultmarke Simson in Bad Düben vor der Polizei geflohen. So etwas nennt die Justiz ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen. Das ist strafbar.

So ist die Situation: Derartige Rasereien von Jugendlichen scheinen sich zu häufen. Die Folgen können deutlich schwerwiegender sein, als bei dem jetzt verhandelten Fall.

Schatzsucherin findet wertvolle Tuchplomben aus Oschatz

Das ist passiert: Die Sondengängerin Sonja Ammer hat auf einem Acker bei Augsburg drei historisch wertvolle Tuchplomben aus Oschatz gefunden.

Was ist daran besonders: Die Tuchmacher spielten bis ins 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle für Oschatz, doch bisher waren noch keine Tuchplomben mit dem Namen Oschatz und dem Stadtwappen aufgetaucht.

So geht es weiter: Die Fundstücke sind dem Stadt- und Waagenmuseum Oschatz übergeben worden und sollen demnächst in der Dauerausstellung besichtigt werden können.

Illegaler Autofriedhof in der Dübener Heide: Behörden beißen sich die Zähne aus

Darum geht es: Seit fast zehn Jahren lagern auf einem unbewohnten Grundstück in der Ringstraße in Roitzsch bis zu 20 Autowracks und wohl auch Öltanks. Anwohner sind in Sorge, dass Betriebsstoffe ins Erdreich sickern.

Das ist passiert: Schon 2016 wurde die Umweltbehörde des Landkreises Nordsachsen auf die Gefahr aufmerksam und versuchte den Eigentümer dazu zu bringen, die Wracks ordnungsgemäß zu entsorgen. Auch Zwangsgelder wurden erlassen.

Das sind die Folgen: Der Eigentümer holte zwar einige Autos ab. Der Großteil des Schrotts blieb aber liegen und verschandelt bis heute das Ortsbild. Nun laufen erneut die Anwohner Sturm.

Gasthaus Schmidtalien in Dommitzsch ist Gästeliebling 2024 - sogar Promis kehren hier ein

Darum geht es: Die Pension Schmidtalien ist als Gästeliebling 2024 ausgezeichnet worden und damit in der Kategorie Pension und Gasthof Regionssieger von Leipzig und dem Leipziger Land, ausgezeichnet vom Landestourismusverband Sachsen.

Das schätzen die Gäste besonders: Mitten im Herzen von Dommitzsch zieht es Gäste an, die den Elbradwanderweg passieren – und überzeugt dabei mit freundlichem Personal, gutem Service und leckerem Essen.

Daher rührt der Name: „Schmidtalien ist ein Wortwitz“, erklärt die Inhaberin Annett Schmidt. Ihr Mann und sie seien Italienfans, weshalb sie diese für sie freudige Assoziation und das mediterrane Lebensgefühl mit ihrem Nachnamen verschmelzen lassen wollten.

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