Flughafen Leipzig/Halle: Antonov-Propellerflugzeuge sorgen für Kritik
Schkeuditz. Am Flughafen Leipzig/Halle starten und landen aktuell zwei Flugzeuge des Typs Antonov An-12 der Fluglinie Cavok Airlines. Wie ein Sprecher des Flughafens bestätigte, führt Cavok Airlines aktuell Auftragsflüge für die Automobilindustrie zwischen Leipzig und Skopje, der Hauptstadt Nordmazedoniens, durch. Es handelt sich dabei um einen Bedarfsverkehr. Die Frachtflugzeuge fliegen auf keiner regelmäßigen Verbindung.
Bei ihrem Überflug über Radefeld bei Schkeuditz fiel die Antonow An-12 durch hohe Lautstärke auf. Zwar seien 80,4 Dezibel am Flughafen kein ungewöhnlicher Schalldruckpegel, durch die tiefen Frequenzen der Propeller sei der Lärm jedoch „ohrenbetäubend“, kritisiert der Vorstandsvorsitzender des Vereins IG Nachtflugverbot, Thomas Pohl.
Antonov regelmäßig in Leipzig/Halle
Die Antonov An-12 ist ein Flugzeug mittlerer Größe und nutzt vier Propellerturbinenluftstrahltriebwerke. Es kann nach Angaben von Cavok Airlines eine Fracht von 20 Tonnen tragen und hat eine Reichweite von maximal 5 000 Kilometern. Die ukrainische Fluglinie Cavok Airlines nutzt sieben dieser Maschinen für Frachttransporte.
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Am Montag hob eine An-12 mit dem Kennzeichen UR-CNN gegen 14.05 Uhr von Leipzig/Halle ab. Gegen 21.15 Uhr landete eine An-12 mit dem Kennzeichen UR-CKM. Die Flüge sind nicht selten und können über travislej.topsonic.aero nachverfolgt werden. Ein Sprecher des Flughafens erklärte gegenüber der LVZ, die Antonovs erfüllen, was den Lärmpegel angeht, die Mindeststandards der Europäischen Union, auch wenn sie laut seien.