5in5 Schkeuditz

Rettungsaktion mit dem Fahrrad + Familien sparen ab 2026 + Was der DHL-Coup bedeutet

Guten Morgen!

Zuerst war es nur ein Kribbeln in Armen und Beinen. Doch dann nahm das Taubheitsgefühl zu, wurde immer länger, bis schließlich die niederschmetternde Diagnose kam: Steve Schnelle ist an Multiple Sklerose erkrankt. Mittlerweile lebt der Schkeuditzer schon zehn Jahre mit der Krankheit, die ihm Stück für Stück die Selbstständigkeit nimmt.

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Ganz aussichtslos ist sein Schicksal nicht: Ein spezieller Neurostimulationsanzug könnte ihm wieder mehr Bewegungsfreiheit ermöglichen. Das Problem ist: Der Anzug kostet 9000 Euro und wird nicht von der Krankenkasse bezahlt. Deshalb steigt sein bester Freund für ihn aufs Fahrrad. Über die Aktion, die Herz und Ausdauer gleichermaßen erfordert, lesen Sie im heutigen Newsletter.

Außerdem Thema: Familien in Schkeuditz zahlen künftig weniger Geld für die Kinderbetreuung. Die Stadtverwaltung senkt die monatlichen Elternbeiträge für Krippe, Kindergarten und Hort. Ums Geld geht’s auch zwischen DHL und Schkeuditz. Dabei drängt sich eine Frage nach dem neusten Coup auf: Wird die Flughafenstadt tatsächlich zum größten Konzernstandort?

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200 Kilometer für den schwerkranken Freund

Steve Schnelle (40) ist an Multiple Sklerose erkrankt. Seine Frau Maria (45) kümmert sich aufopferungsvoll um ihn. Unterstützt wird sie von Pflegedienst, Familie und Freunden wie Linda Richter (36) und Daniel Breinl (45/v.r.). 
Darum geht es: Steve Schnelle ist unheilbar krank: Vor zehn Jahren erhielt er die Diagnose Multiple Sklerose. Die Krankheit nimmt ihm Stück für Stück die Selbstständigkeit.
Hintergrund: Für den Schkeuditzer bedeutete das in den folgenden Jahren einen immer stärker eingeschränkten Alltag – bis hin zur Pflegebedürftigkeit rund um die Uhr.
So geht es weiter: Jetzt gibt es Hoffnung auf Besserung. Ein spezieller Anzug könnte dem 40-Jährigen ein Stück Selbstständigkeit wiedergeben. Doch die Kosten sind hoch. Um das Geld zusammenzubekommen, steigt sein bester Freund für ihn aufs Fahrrad.
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Familien zahlen künftig weniger für Betreuung

Das ist passiert: In Schkeuditz zahlen Eltern ab 2026 weniger für die Kinderbetreuung in Krippe, Kindergarten und Hort.
Darum ist es wichtig: Erst Anfang des Jahres waren die monatlichen Kosten stark gestiegen. Der Rückgang der monatlichen Elternbeiträge dürfte für viele Familien eine Entlastung sein.
So geht es weiter: Auch in Zukunft sollten die Kosten für die Kinderbetreuung nicht weiter steigen. Grund ist der Geburtenrückgang, der sich in den Einrichtungen bemerkbar macht.
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DHL-Coup für Schkeuditz

DHL am Flughafen Leipzig/Halle in Schkeuditz
Das ist passiert: Der DHL-Konzern hat den Sitz der DHL Express Holding nach Schkeuditz verlegt. Während sich die Flughafenstadt über ein Steuerplus freut, gibt es in Bonn Kritik an der Umsiedlung.
Darum ist es wichtig: In Schkeuditz wird ein deutlicher Anstieg der Gewerbesteuereinnahmen auf rund 119,4 Millionen Euro erwartet. Zudem ist DHL mit 7000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in der Region Leipzig.
So geht es weiter: DHL will am Leipziger Flughafen weiter wachsen: Aktuell entsteht ein neues Gebäude am Hub. Zudem setzt der Konzern auf den Flughafenausbau, weil die Infrastruktur an ihre Grenzen kommt.
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Rettung der Auwalds geht in die letzte Phase

Darum geht es: Ein kleiner Fluss könnte den Auwald retten: Durch die Renaturierung des Zschampert zwischen Schkeuditz und Leipzig soll die Aue wieder mehr Wasser bekommen.
Darum ist es wichtig: Der Zschampert hat enorme Bedeutung für den angrenzenden Auwald: Seine Flutung ermöglichte erst die Entstehung des Walds. Nachdem der kleine Zufluss der Weißen Elster begradigt wurde, blieb das Wasser zunehmend weg.
So geht es weiter: Der letzte und wichtigste Abschnitt der Auwaldrettung ist in der letzten Phase angekommen. Bald fließt der Fluss wieder im historischen Verlauf.
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Ungeimpfte Kinder in Schulen und Kitas

Das ist passiert: Wer in Deutschland einen Kindergarten, eine Schule oder eine andere Gemeinschaftseinrichtung besucht oder dort arbeitet und nach 1970 geboren ist, muss vollständig gegen Masern geimpft sein.
Hintergrund: Einrichtungsleiter sind verpflichtet, Verstöße gegen die Impfpflicht an die Gesundheitsbehörden zu melden. Die will Eltern aufzuklären und überzeugen, leiten aber auch Bußgeldverfahren ein.
Das Besondere: Obwohl Kitas Kinder ohne Masernschutz nicht aufnehmen dürfen, besuchen einige dennoch Einrichtungen im Landkreis Leipzig und in Nordsachsen. Die genaue Zahl ist unbekannt.
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Damit verabschiede ich mich für heute.

Bis bald, Laura Krugenberg

PS: Wenn Sie noch Zeit haben …

… dann lege ich Ihnen meine heutigen Leseempfehlungen ans Herz:

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Von Siemens bis McDonald’s: Das zahlen Betriebe in Sachsen

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