Stadtfest trotz Anschlags in Solingen + Bauarbeiten dauern länger + Müll bedroht Wälder
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Heute bekommen Sie einen neuen Newsletter der LVZ: Mit dem „5 in 5″ informieren wir Sie zum Start in den Tag ab sofort über die relevantesten Themen aus Nordsachsen – von Delitzsch über Oschatz, Bad Düben, Eilenburg und Schkeuditz bis nach Taucha. Von Montag bis Freitag erfahren Sie immer gegen 5 Uhr in aller Kürze, was wichtig ist: Ob Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt, Nachrichten aus der Kommunalpolitik, zum Verkehr oder zu neuen Restaurants – unser Morgen-Update greift fünf Themen auf, die gerade Gespräch sind oder es werden können.
Vielen Dank, falls Sie bislang unseren Kompakt-Newsletter abonniert haben! An diese Stelle rückt der „5 in 5″. Lassen Sie uns gerne wissen, wie Sie ihn finden: Wir freuen uns über Ihre E-Mail an newsletter@lvz.de. Und wünschen Ihnen nun viel Freude mit der ersten Ausgabe.
Kommen Sie gut in den Tag!
Stadtfest mit neuem Sicherheitskonzept
Darum geht’s: Nach dem Anschlag in Solingen wurden die Sicherheitsvorkehrungen beim Stadtfest in Taucha angepasst. Trotzdem ließen sich die Menschen die Freude nicht nehmen.©
Wie hat sich das ausgewirkt: 30.000 Menschen kamen zum Fest. Das waren laut Bürgermeister Tobias Meier mehr als in den vergangenen Jahren.
Das waren die Highlights: Zwar musste das Höhenfeuerwerk wegen der Waldbrandgefahr abgesagt werden. Doch der Festumzug und die Akrobatikshow der Geschwister Weisheit aus Gotha zog viele an.
Explosion in Leuna
Das ist passiert: Bei Linde Gas im Chemiepark Leuna ist Gas aus einem Lastwagenanhänger ausgetreten. Dadurch wurde eine Explosion verursacht.
So ist es abgelaufen: „Es hat einen ohrenbetäubenden Knall gegeben“, berichtet eine Anwohnerin. „Verletzt wurde zum Glück niemand“, erklärte der Standortleiter von Linde in Leuna.
Diese Konsequenzen hat der Vorfall: Der Lkw-Anhänger brannte komplett aus, die Flammen griffen auf Reifen und einen Trailer über. Die Beschäftigten mussten das Gelände vorübergehend verlassen, der Ort war stundenlang abgesperrt.
Bahnbrücke an der S4 bleibt länger dicht
Darum geht es: Die Brücke der Staatsstraße 4 zwischen Bismarckstraße und Eilenburger Chaussee in Delitzsch bleibt länger gesperrt. Der Fertigstellungstermin im Dezember 2024 kann nicht gehalten werden.
Das sind die Gründe: Dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) liegt eigenen Angaben zufolge keine Genehmigung der Deutschen Bahn für Sperrpausen vor. Die brauche es aber, damit über und in unmittelbarer Nähe der Gleise gearbeitet werden kann. Die Bahn hingegen sagt, sie habe im Mai Sperrpausen zur Mitnutzung angeboten.
So könnte es ausgehen: Als neuen Endtermin für die Arbeiten nennt das Lasuv Frühjahr 2025 - unter Vorbehalt. Derweil wird übrigens weitergearbeitet.
Ein Café als Herzenswunsch
Das ist die gute Nachricht: Oschatz hat ein neues gastronomisches Angebot – das Zero Four Café 04 am Altmarkt.
So kam es dazu: Für die Eigentümerin Nguyen Ha Xan Nhi ist das ein Herzensprojekt. Ihr Vater überließ ihr dafür die Ladenfläche seines früheren Imbisses.
Darum ist das besonders: Die gebürtige Oschatzerin hat sich Inspiration in Vietnam geholt. Im Angebot gibt es nicht nur vietnamesische Sandwiches oder Kaffee, sondern auch das Trendgebäck Croffle. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Croissant und Waffel.
Problemfall Müll
Das ist passiert: Nordsachsens Wälder leiden – weil Menschen ihren Müll illegal abladen oder dort mit dem Auto fahren, wo das nicht erlaubt ist.
Was das Problem lösen könnte: Bad Düben macht es vor: Dank sieben Schranken kann niemand illegal in den Wald fahren und keinen Abfall abladen. „Wir sind dabei, eine neue Infrastruktur zu schaffen“, sagt Revierförster Andreas Schirmer.
Wie geht es anderen: Der Nabu in Delitzsch fordert unter anderem, dass sich Schulen an Müllsammelaktionen beteiligen. Der Geschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Sachsen setzt vor allem bei Jüngeren auf Waldpädagogik.
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