5in5 Nordsachsen

Stadtreinigung im Dauereinsatz + Chancen für ländlichen Raum + Müllberge vor Häusern wachsen

Guten Morgen!

In Delitzsch gibt es ein Amt, das klingt wie eine Tablette, die man gegen Kopfschmerz nimmt. „ASS“ nennt sich das: Amt für Stadtgrün und Stadtreinigung. Hinter dem Amt und dem Namen stehen 40 Menschen, die Tag für Tag den Dreck anderer wegräumen.

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Lars Winkler steht stellvertretend für sie. Er ist ein Mann, der morgens um drei losfährt, wenn es schneit. Der es sich sonst auch nicht nehmen lässt, zwischen Beeten und Papierkörben anzupacken. Drei Tonnen Abfall jede Woche. Gedankt wird dem Team selten.

Vielleicht sollte man beim nächsten Spaziergang durch die sauberen Straßen einfach mal nicken. Und denken: Ohne „ASS“ geht hier gar nichts.

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Mit diesen fünf Themen sind Sie bestens informiert für Ihren Mittwoch in Nordsachsen.

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Delitzsch räumt auf: Amt für Stadtgrün und Stadtreinigung im Einsatz

Lars Winkler ist der stellvertretende Leiter im Amt für Stadtgrün und Stadtreinigung
Das ist passiert: Das Amt für Stadtgrün und Stadtreinigung (ASS) Delitzsch hat die Herbstpflege gestemmt, beseitigt tonnenweise Müll und bereitet sich auf den Winterdienst vor.
Darum ist es wichtig: Ohne das ASS-Team würde Delitzsch buchstäblich im Laub, Müll und Schnee versinken. Seine Arbeit sorgt für Sicherheit und ein gepflegtes Stadtbild.
So geht es weiter: In den nächsten Wochen wird Streusalz eingelagert, Technik vorbereitet, und das Team macht sich bereit für mögliche Einsätze ab 3 Uhr morgens.
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Welche Chancen hat der ländliche Raum zwischen Leipzig und Dresden?

Das ist passiert: Anja Helbig ist seit 15 Jahren mit ihrer Agentur Maikirschen im Regionalmarketing aktiv. Sie entwickelt Formate in der Region Oschatz und darüber hinaus.
Darum ist es wichtig: Die Mehrheit der Menschen lebt im ländlichen Raum. Ihnen will Anja Helbig mit ihrer Arbeit eine Stimme geben und für das Leben auf dem Land werben.
So geht es weiter: Jetzt bringt die Oschatzerin Experten aus verschiedenen Bereichen zusammen, die Impulse für die Zukunft liefern sollen. Sie möchte damit Ideenschmiede für die Region werden.
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Müll, Ratten und Ratlosigkeit – ein Hausmeister aus Eilenburg berichtet

Der Müll ist ein großes Ärgernis in vielen Eilenburger Wohngebieten. Hausmeister Torsten Rauschenbach kümmert sich darum. Einige der Müllstandsplätze sind inzwischen sogar mit einem Netz versehen worden, damit kein Müll über den Zaun geworfen wird. In den Häusern des Vermieters EWV sieht es allerdings oft ähnlich schlimm aus.  
Das ist passiert: Torsten Rauschenbach, Hausmeister beim Eilenburger Wohnungsvermieter EWV, verbringt seine Tage fast nur noch mit Müllbeseitigung. Gelbe Säcke werden falsch befüllt, Möbel fliegen aus Fenstern, Ratten graben sich durch Abfallberge.
Darum ist es wichtig: Das Müllproblem betrifft jeden Mieter direkt – über die Gebühren. Einzelne Bürger drohen bereits, die Müllentsorgungskosten nicht mehr zu zahlen, wenn die Zustände anhalten. Die Kommune muss wöchentlich mit Lkw aufräumen, was den Steuerzahler belastet.
So geht es weiter: OBM Ralf Scheler setzt auf Sozialarbeiter und Bürgerpolizisten. Sie sollen direkt mit den Verursachern sprechen. Torsten Rauschenbach will trotz Frust dranbleiben: „Das sind wir unseren ordentlichen Mietern schuldig.“
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Selbstständiger Architekt in Nordsachsen: „Inzwischen leiste ich mir zwei Werkstudenten“

Darum geht es: In der Serie „Kassensturz“ erzählen Menschen aus Sachsen offen von ihrem Einkommen – und wofür sie es ausgeben. Diesmal: Architekt Maximilian, der sich erst kürzlich selbstständig gemacht hat.
Hintergrund: Mit seinem Master in der Tasche fing Maximilian als Projektbearbeiter mit 3800 Euro brutto an. Als angestellter Architekt bekam er 4700 Euro. Dann, im öffentlichen Dienst, waren es noch mehr.
So geht es weiter: Mit der Zeit erkannte Maximilian, dass es lukrativer ist, selbstständig zu arbeiten. „Mein Ziel ist, pro Jahr 100.000 Euro zu verdienen“, sagt er. Woraus sich der Verdienst zusammensetzt – und wie viel er dafür arbeiten muss.
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Mit Machete in Wohnung eingebrochen: Sechs Männer vor Gericht

Das ist passiert: Eine brutale Tat mit Machete und Schlagstöcken hatte im März 2024 in der Torgauer Innenstadt für Entsetzen gesorgt. Nun müssen sich sechs Verdächtige vor dem Jugendschöffengericht wegen versuchten schweren Raubs und Wohnungseinbruchsdiebstahl verantworten.
Darum ist es wichtig: Schon beim Prozessauftakt wurde deutlich: Es handelt sich um eine Tat im Drogenmilieu, denn auch gegen den Geschädigten war ermittelt worden. Vor Gericht verweigerte er jetzt die Aussage.
So geht es weiter: Der Prozess wird fortgesetzt. Welche der jungen Angeklagten sich noch äußern werden, ist offen.

Damit verabschiede ich mich für heute.

Bis bald, Ihr Mathias Schönknecht

PS: Wenn Sie noch Zeit haben ...

… dann lege ich Ihnen meine heutigen Leseempfehlungen ans Herz:

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