Von Kindheitstraum bis Stadion-Chaos: Was die Leser über die Leipziger Stadion-Konzerte denken
Leipzig. Die Konzerte von Pink, Roland Kaiser und Peter Maffay in Leipzig haben viele Fans begeistert. Die Zuschriften von Leserinnen und Lesern gab es aber auch zu Ursula von der Leyen und Viktor Orbán.
Ein Kindheitstraum ging in Erfüllung
Zu den Konzerten von Pink, Roland Kaiser und Peter Maffay in Leipzig:
Es war ein lang ersehnter Wunsch (seit meiner Kindheit), der endlich in Erfüllung ging – endlich bei Peter zum Konzert zu sein. Den ich mir zum Abschiedskonzert in Leipzig nicht nehmen lassen habe. Das hätte ich für immer bereut. Danke für alles! (Christin Rpoint per Facebook)
Organisation rund ums Stadion nicht gut gelöst
Zu den Konzerten von Pink, Roland Kaiser und Peter Maffay in Leipzig:
Wir sind extra aus dem Saarland nach Leipzig gefahren, um das letzte Konzert mitzuerleben. Es war ein toller Abend, aber Peter hat schon viel bessere Konzerte gegeben. Und die Organisation rund um und im Stadion empfanden wir als nicht gut gelöst (Carmen Nachtwey per Facebook).
Der Sound war für ein Stadion super
Zu den Konzerten von Pink, Roland Kaiser und Peter Maffay in Leipzig:
Ein total rundes Konzert, wir sind beim Mädels-Abend nicht verdurstet und nicht verhungert, Orga im Stadion gut. Roland Kaiser überzeugend, die Band klasse – vor allem Tina Tandler am Sax, der Sound für meine Begriffe für ein Stadion super, und Maite Kelly als Überraschung des Abends bei „Warum hast Du nicht nein gesagt ...“ Einfach nur schön (Sylvia Opelt per Facebook).
Schönes Konzert, aber Akustik schlecht
Zu den Konzerten von Pink, Roland Kaiser und Peter Maffay in Leipzig:
War ein schönes Roland-Kaiser-Konzert, aber die Akustik war echt schlecht. Wir waren schon mehrfach zur Kaisermania in Dresden und auch letztes Jahr auf der Festwiese bei deutlich besserer Akustik. Und dass sie dann die Absperrung zum Golden Circle aufgemacht haben, damit es voller für die Kameras aussieht fand ich auf der einen Seite gut, da wir dadurch deutlich mehr Platz hatten, aber die anderen hatten mehr Geld bezahlt und standen dann wie die Sardinen (Anna Netti per Facebook).
Pink ist einfach der Wahnsinn
Zu den Konzerten von Pink, Roland Kaiser und Peter Maffay in Leipzig:
Pink war einfach total super! Seehr seehr coole und tolle Frau und Sängerin, fantastische Bühnenshow – grandios. Pink ist einfach der Wahnsinn und eine „verrückte Nudel“ (Heike von Nievenheim per Facebook).
Unverständlich: Von der Leyen wiedergewählt
Zu den Beiträgen „Von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin wiedergewählt“ und „Kritik an Orbans Putin-Besuch“:
Gegen Frau von der Leyen wurde letztes Jahr Anklage erhoben, da sie mit Pfizer Impfstoffdeals ausgehandelt hatte, die nun auf der Halde liegen. Wohlgemerkt: ohne Mandat. Als Herr Orban mit den Kriegsbeteiligten Ukraine und Russland Gespräche führte, wurde er wegen des fehlenden Mandats angezählt, obwohl für die überfälligen Friedensverhandlungen gerade dies notwendig ist. Und nun wird diese Frau wiedergewählt. Unverständlich (Gabriele Martius per E-Mail).
Ja nicht mit den Russen verhandeln?
Zu den Beiträgen „Von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin wiedergewählt“ und „Kritik an Orbans Putin-Besuch“:
Boykott der EU gegen Orban – es ist unglaublich, mag der ungarische Ministerpräsident auch nicht der lupenreine Demokrat sein, aber er macht wenigstens den Versuch, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Aber unsere lobbygesteuerten Abgeordneten in Brüssel bekommen gleich Panik – ja nicht mit den Russen verhandeln, jetzt, wo die Waffenindustrie so gut läuft. Ist jemals ein Krieg mit mehr Waffen beendet worden – wo sind denn die ganzen Friedensaktivisten, wenn man sie braucht? Alles nur scheinheiliges Gequatschte, diese Art EU braucht kein Mensch (Thomas Fischer per E-Mail).
EU macht sich zum Friedensverhinderer
Zu den Beiträgen „Von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin wiedergewählt“ und „Kritik an Orbans Putin-Besuch“:
Was ist schlecht an einem fundierten Vorstoß zur Beendigung des Ukrainekrieges? Wie kann man das als „Eskapaden“ bezeichnen, als „Profilierungsversuch“ abtun, vor einem „Sicherheitsrisiko“ warnen? Wie kann man die Ratspräsidentschaft Ungarns wegen einer lang herbeigesehnten Friedensoffensive boykottieren und sogar den vorzeitigen Entzug dieser Präsidentschaft in Erwägung ziehen? Mit dieser Haltung macht sich die EU selbst zum größten Friedensverhinderer im Ukrainekonflikt (Angelika Hänsel, Leipzig).
Das Geld können viele Bereiche gut brauchen
Zum Beitrag „Sachsen verkauft Bitcoins“:
Schön, dass der Verkauf 2,64 Milliarden Euro in die Landeskasse einbringt. Damit könnte man endlich die Investitionen nachholen, die man nach 2008 wegen der Nachschusszahlungen (circa 1,5 Milliarden Euro) bei der Abwicklung der Sächsischen Landesbank durch die LBBW ausfallen ließ. Unsere öffentliche Infrastruktur, das Bildungswesen und der ÖPNV können es gut gebrauchen. Was dabei noch ärgerlicher ist: Keiner der damaligen Verantwortlichen (Bank und Politik) hat eine strafrechtliche Konsequenz tragen müssen (Christoph Pertzsch, 04463 Großpösna).
Arbeitsgruppe zur DDR-Lebensleistung?
Zum Beitrag „Die Zeit ist kritisch geworden“, Interview mit Bernd-Lutz Lange zu seinem 80. Geburtstag:
Es ist stets unterhaltsam und bereichernd, von Herrn Lange etwas zu lesen. In dem kurzen Interview bringt er so viel Historie und Wahrheit zum Ausdruck, dazu ist wohl kaum einer unserer derzeitigen politischen Führungskräfte in der Lage. Er bewahrt sich seine Haltung über alle Systeme nun schon so viele Jahre. Meine höchste Anerkennung. Sein Mut, seine Kreativität, seine Entschlossenheit und seine Worte am 9. Oktober 1989 werden für immer in die Geschichte eingehen. Hoffentlich findet die Stadt Leipzig einmal eine gerechte Würdigung für künftige Generationen. Ohne das Auftreten der sechs Personen am 9. Oktober 1989 hätten wir wohl nicht die Qual über ein Denkmal zur Freiheit und der Vereinigung der beiden deutschen Staaten in Leipzig nachzudenken.
Ganz zu schweigen von den darauf folgenden Ereignissen mit nationaler und internationaler Bedeutung. Aber auch seine Worte zur Herstellung von Vernunft in den Beziehungen der Staaten untereinander sollten endlich Gehör finden. Die Spirale der Embargobeschlüsse und immer mehr und bessere Waffen prangert er zu Recht an. Diese Unvernunft, insbesondere der westlichen Politiker, treibt die Blockbildung mit allen negativen Erscheinungen nur weiter voran.
Und was Herr Lange zur erworbenen Freiheit nach dem 9. Oktober 1989 sagt, umreißt in der kurzen Darstellung haargenau die Ursache, warum die Menschen im Osten unseres Staates eine unangepasste Haltung zeigen. Das ist nicht mehr rückgängig zu machen. Die zu Unrecht ausgegrenzten Eliten der DDR sind nun bald ausgestorben, doch der Hang zur Erinnerung ist einfach ungebrochen. Vielleicht sollte eine unvoreingenommene Arbeitsgruppe, ohne parteipolitischen Klüngel, einmal herausarbeiten, was der gesellschaftlichen Entwicklung in der BRD dienlich wäre, um auch einmal die Lebensleistungen von DDR-Bürgern anzuerkennen. Das aus meiner Sicht herausragendste Beispiel wäre die Bildungspolitik in ihrer Gesamtheit mit der Ausbildung für das Berufsleben (Hugo Hempel per E-Mail).
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