Rom

Ewige Stadt, ewige Liebe: Warum Rom eine Reise wert ist

Weiter Blick über Rom und Sehenswürdigkeiten wie das Colosseum und das Forum Romanum.

Eine Stadt voller Schönheit: Rom ist immer eine Reise wert.

Was in Rom anfängt, scheint ewig zu halten. Das lernen wir schon in der Schule. Kein Merksatz prägte sich früher besser ein als der Reim „Sieben-fünf-drei: Rom kroch aus dem Ei“ im Geschichtsunterricht – obwohl damals kein Kind so genau begriff, was die drei Zahlen bedeuten. Gemeint ist das Gründungsdatum 753 vor Christus, an dem Rom einst entstand.

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Du planst, in Rom Urlaub zu machen? Dann haben wir ein paar Insider-Tipps für dich.

So erlebst du Rom mal ganz anders

Top-Sehenswürdigkeiten in Rom wie das Kolosseum oder der Trevi-Brunnen stehen auf jeder Bucket List. Doch was bietet Rom darüber hinaus?

Das scheint ewig her – und diese Ewigkeit prägte auch den Kosenamen Roms. Der Dichter Tibull etablierte den Begriff Ewige Stadt und spielte damit auf die bis heute drei Jahrtausende umspannende Geschichte an.

Rom: 3000 Jahre Geschichte

Es gibt viele Städte in Europa, die reich an Geschichte sind und es möglich machen, eine Zeitreise zu erleben, wenn man über historische Straßen schlendert. In Rom wird dieses Erlebnis aber auf die Spitze getrieben. Keine andere Metropole in Europa hat diese Fülle an epochalen Wundern aus fast 3000 Jahren Kunstgeschichte, Architektur und Kultur. Ein Spaziergang durch die italienische Hauptstadt ist wie der Gang durch ein gigantisches Freilichtmuseum.

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Ruinen des Forum Romanum in Rom.

Ruinen des Forum Romanum in Rom.

Rom wurde auf sieben Hügeln erbaut. Einer davon, der Palatinhügel, ist der älteste bewohnte Teil der Stadt. Hier gründete der Sage nach Romolus im achten Jahrhundert vor Christus die Stadt, bereits im neunten Jahrhundert vor Christus siedelten sich Menschen an. Später kam der römische Adel und baute prunkvollen Paläste auf dem Hügel.

Kommst du heute hierher, spazierst du zwischen Ruinen aus unterschiedlichsten Jahrhunderten. Der Palatin liegt direkt am Kolosseum und oberhalb des Forum Romanum, das das religiöse, politische und wirtschaftliche Zentrum der Stadt und das größte Forum im römischen Reich war. Hier wurden Politik und Geschäfte gemacht.

Rom: Brot und Spiele

Die bekannteste Sehenswürdigkeit Roms, das Kolosseum, ist das größte antike Amphitheater der Welt. Der Bau begann 72 nach Christus und wurde bereits acht Jahre später beendet. Die gigantische Arena war Austragungsort der „Hunger Games“ von einst, die von den Mitgliedern des Kaiserhauses zur Unterhaltung der Bewohnerinnen und Bewohner Roms und des römischen Reichs ausgerichtet wurden. Zu den Gladiatorenkämpfen und den nachgestellten Seeschlachten kamen einst bis zu 50.000 Zuschauerinnnen und Zuschauer – und bis zu eine halbe Million Menschen sollen hier den Tod gefunden haben.

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Rekord: Das Kolosseum ist das größte antike Amphitheater der Welt.

Rekord: Das Kolosseum ist das größte antike Amphitheater der Welt.

Überhaupt: Spaß brachten im alten Rom die eher brutalen Veranstaltungen. Der Circus Maximus war der größte Zirkus und die größte öffentliche Vergnügungsanlage der Stadt. Bis ins sechste Jahrhundert fanden hier die berühmten Wagenrennen statt. In den Hochzeiten gab es 250.000 Plätze für die Zuschauerinnen und Zuschauer. Jene Wagenrennen waren eine im alten Griechenland und Rom beliebte Sportart. Auf einem 600 Meter langen Feld fanden die Wettkämpfe mit von Pferden gezogenen Wagen statt. Heute ist vom antiken Stadion nicht mehr viel übrig geblieben. Das Feld und wenige Ruinen sind noch zu sehen, zudem gibt es ein Museum.

Rom: Feierlaune damals wie heute

Gab es im alten Rom einen Grund zu feiern, beispielsweise Siege über andere Völker, geschah dies stets auf dem Gipfel des Kapitols. Der kapitolinische Hügel ist der kleinste der sieben Hügel Roms und einst das kultische Zentrum des alten Roms. Damals thronte einer der wichtigsten Tempel auf dem Hügel: der Tempel der Kapitolinischen Trias (Jupiter, Juno und Minerva). Heute ist der Kapitolsplatz über eine große Freitreppe erreichbar und von drei Renaissance-Palästen umgeben: dem Sitz der römischen Stadtregierung, dem Palazzo dei Conservatori und den Kapitolinischen Museen, die bekannt sind als älteste Kunstsammlung der Welt.

Wer denkt, dass Rom eine einzige Geschichtsstunde sei, der irrt sich. So wie die alten Römer wussten, was ein gutes Fest ist, wissen auch die jungen Römerinnen und Römer, wie man gut feiert. Das bekannteste und bunteste Viertel Roms ist das Trastevere-Viertel am westlichen Tiberufer. Einst bekannt als Umschlagplatz für Arbeiter, hat sich Trastevere zum Künstlerviertel entwickelt, in dem insbesondere abends viel los ist. Am Abend strömen unzählige Touristinnen und Touristen in die vielen Bars, Restaurants und Clubs.

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Das Trastevere-Viertel ist der beliebteste Kiez in Rom.

Das Trastevere-Viertel ist der beliebteste Kiez in Rom.

Auch kulinarisch hat die Stadt viel zu bieten. Ob Pasta oder Pizza, Artischocken oder Zucchiniblüten, Innereien oder Stockfisch: Was in Rom serviert wird, hat Geschichte und Geschmack. Dass Traditionen fest in der römischen Küche verankert sind, merkt man auf der ein oder anderen Speisekarte. Einige Gerichte in Rom sind Wochentagen zugeordnet. So stehen zum Beispiel donnerstags häufig Gnocchi, freitags gesalzener Stockfisch und samstags Trippa alla Romana auf den Speisekarten.

Pasta ist eines der wichtigsten Elemente in der römischen Küche. Und nicht nur das: In Rom sind auch aromatische Sorten wie Amatriciana, Carbonara und Cacio e Pepe entstanden.

Rom: Ein Herz und eine Krone

Zwischen Kulinarik, Kunst und Kultur gibt es auch schräge Geschichten in Rom. Nicht weit vom Kapitol ist die Bocca della verità eine Kuriosität: Der sogenannte „Mund der Wahrheit“ ist ein antiker Lügendetektor: eine Marmorscheibe mit einem Gesicht und einem Mund, der eine große Öffnung hat.

Einer Legende zufolge mussten Angeklagte ihre Hand in den Mund legen, um ihre Unschuld zu beweisen. Sagte ein Angeklagter die Wahrheit, geschah nichts, während bei einer Lüge die Hand „abgebissen“ wurde. Hinter dem Mund verbarg sich ein Henker, der Verurteilten die Hand abhackte. Viele Touristinnen und Touristen, die den antiken Lügendetektor besichtigen, kommen wegen eines Filmklassikers: La Bocca della verità wurde berühmt, als Audrey Hepburn und Gregory Peck den Film „Ein Herz und eine Krone“ in Rom drehten.

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Die Bocca della Verità ist ein antiker Lügendetektor.

Die Bocca della Verità ist ein antiker Lügendetektor.

Ja, es fällt leicht, sein Herz an Rom zu verlieren. Geschichte, Genialität und Gefühle liegen nahe beieinander in der italienischen Hauptstadt. Auch Johann Wolfgang von Goethe verliebte sich in Rom, als er 1786 hier ankam. Das Haus in der Via del Corso Nummer 18, in dem er einst wohnte, steht bis heute: die „Casa di Goethe“. Seine Aufzeichnungen über seine „Italienische Reise“ beweisen heute noch, dass Rom immer eine Reise wert ist. Die ewig in Erinnerung bleibt.

Mehr Inspiration gesucht? Tipps für alle Top-Reiseziele findest du gebündelt beim reisereporter.

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