„Wütend und betroffen!“ – 1. FC Lok Leipzig äußert sich zu den Vorfällen in Zwickau
Zwickau/Leipzig. Die Vorfälle in Zwickau ziehen ihre Kreise, nun äußerte sich nach NOFV-Präsident Hermann Winkler und Lok-Präsident Martin Mieth auch der 1. FC Lok Leipzig, dessen „Fans“ für die Randalen rund um die Regionalliga-Partie beim FSV Zwickau verantwortlich waren. Den Verein habe die „Zerstörungswut“ wütend und betroffen gemacht. Zudem entschuldigten sich die Probstheidaer bei ihrem Gastgeber.
Was war passiert? Im Gästebereich des Stadions in Zwickau, in dem sich die Lok-Anhänger befanden, seien Drehkreuze und Toiletten verwüstet worden, der Schaden belaufe sich auf rund 20.000 Euro, teilte die Polizei mit. Beamte seien zudem mit Steinen, Eisenstangen sowie Böllern attackiert worden. Vier Polizistinnen und Polizisten wurden demnach durch Tritte und Wurfgeschosse verletzt. Nun werde wegen Landfriedensbruchs, Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung ermittelt, so die Polizei, die mit mehr als 400 Einsatzräften vor Ort war.
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„Eine solche Zerstörungswut macht uns wütend und betroffen“
In der offiziellen Stellungnahme via Facebook-Beitrag der Blau-Gelben heißt es: „Der 1. FC Lokomotive Leipzig verurteilt auf das Schärfste die massiven Sachbeschädigungen im Gästebereich im Zusammenhang mit dem Regionalligaspiel am vergangenen Sonnabend in Zwickau. Eine solch beispiellose Zerstörungswut macht uns wütend und betroffen. Wir möchten uns hiermit noch einmal in aller Form beim FSV Zwickau und dem Stadionbetreiber entschuldigen.“
Desweiteren kündigten die Probstheidaer entschlossene Maßnahmen zur Täterergreifung an: „Der 1. FC Lok wird in enger Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden alles in seiner Macht stehende tun, um die Verantwortlichen zu identifizieren und angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um ähnliche Vorkommnisse in Zukunft zu verhindern. Derartiges Verhalten steht im klaren Widerspruch zu den Werten, für die der 1. FC Lokomotive Leipzig steht: Fairness, Respekt und Leidenschaft für den Fußball. Gleichzeitig appellieren wir an die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein unserer Fans, damit der Fußballplatz ein Ort des friedlichen Wettbewerbs und der Gemeinschaft bleibt“, so der Verein am Montagnachmittag.