Bei Hallen-DM: SC DHfK Leipzigs Sportler laufen bis in die Finals
Dortmund. Von ihren drei Schützlingen gelang es allen, sich für den Endlauf zu qualifizieren. Im Finale über 3000 Metern konnte für die DHfK-Läuferin Hannah Stegenwallner in einem Weltklassefeld die Devise nur lauten, die eigene Bestzeit anzugreifen. Und das sollte ihr in 9:33,27 Minuten auch gelingen. Mit einem couragierten Lauf, konnte Stegenwallner am Ende mit Platz zwölf überzeugen. Die gebürtige Berlinerin zog ein positives Fazit: „Der erste Kilometer war wahnsinnig schnell. Hintenraus hatte ich deswegen zu kämpfen. Aber das hat sich mehr als gelohnt. Ich konnte meine Bestzeit um fünf Sekunden steigern. Auch mit diesen Topathletinnen zu laufen, ist etwas Besonderes.“ Den Sieg sicherte sich Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) mit Saisonbestleistung in 8:34,89 Minuten.
In einem von Taktik geprägtem Finale über 1 500 Meter konnte Artur Beimler überzeugen. Der gebürtige Cottbuser hielt lange gut mit und lief in 3:51,04 auf Platz neun. Seine Einschätzung fiel entsprechend zufrieden aus: „Die ersten 600 Meter waren voller Gedränge und Tempowechseln. 650 Meter vor dem Ziel hat die Führungsgruppe das Tempo angezogen. Da musste ich schauen, wie gut ich mitkomme. Ich hatte dann eine schnelle letzte Runde. Platz neun geht vollkommen in Ordnung.“ Der Hallen-DM-Titel ging in 3:47,38 Minuten an Amos Bartelsmeyer (Eintracht Frankfurt).
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Auch der Endlauf über 800 Meter war von Taktik geprägt. Etwas Gedränge hier, ein Schieber da. Aus allem konnte sich Conrad Kieselberger weitestgehend heraushalten. Am Ende sprang für den HTWK-Student ein hervorragender sechster Platz heraus, den er sich mit einem Schlussspurt in 1:52,62 sichern konnte. „Am Anfang habe ich mich hinten gehalten um dem taktischen Geplänkel zu entgehen. Vielleicht hätte ich 100 Meter früher ein paar Positionen gut machen können, um im Schlussspurt die eine oder andere Platzierung weiter vorne zu landen. Insgesamt bin ich mit Platz sechs sehr zufrieden“, analysierte der 23-Jährige. Sieger über 800 Meter wurde Marius Probst (TV Wattenscheid 01) in 1:50,75.
Nun geht es für die Aktiven des Distance Team ins Trainingslager nach Südafrika.