Mit besonderen Gästen: Bornaer Tauchclub feiert 50. Jubiläum
Borna. Der Tauchclub Borna hat vor Kurzem zu seiner Jubiläumsfeier in den Stern von Borna eingeladen. Der Tag sollte ein Rückblick in das Gründungsjahr geben, aber auch die Entwicklung über die lange Zeit des 50-jährigen Bestehens veranschaulichen. Außerdem gab es eine Übersicht über die verschiedenen Facetten dieses Hobbys und einen Ausblick auf die kommenden Jahre.
In seiner Eröffnungsrede berichtete der Vorsitzende Gunter Kühn über die Geschichte des Vereins seit der Gründung 1973 als Sektion bei der Gesellschaft für Sport und Technik (GST). Die Entwicklung der Tauchtechnik, die Möglichkeiten der Tauchausbildung und die Ziele der Tauchausfahrten haben sich im Laufe der Zeit schon sehr verändert.
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Mitwirkung auch an Umweltprojekten
Auch nach der politischen Wende ging das Vereinsleben weiter. Plötzlich stand den Bornaern die ganze Welt zur taucherischen Erkundung zur Verfügung. Heute gibt es Vereinsmitglieder, die Trainer sind, Tauchlehrer, Flossenschwimmer, Kampfrichter oder Höhlentaucher. Sie wirken auch an den neuen Seen im Gewässermonitoring- und bei Umweltprojekten mit. Hier steht die Entwicklung der Tagebau-Restseen ganz besonders im Fokus, denn einige Mitglieder haben früher selbst in der Grube gearbeitet, in deren See sie heute tauchen gehen.
Bei der Jubiläumsveranstaltung konnte der Tauchclub Borna auch einige besondere Gäste begrüßen. Mit dabei waren Landrat und Taucher Henry Graichen, der Bornaer Oberbürgermeister Oliver Urban und Steffen Schibille als Vertreter des Ehrenrates des Landestauchsportverbandes Sachsen. Spontan ergriff Gründungsmitglied Peter Anders das Mikrofon und brachte sehr authentisch die Erfahrungen der ersten Tauchgänge rüber.
Vereinsleben soll spannend weitergehen
Im Anschluss an die Reden gab es einen Vortrag von Reinhard Öser, der die Gäste mit auf eine Reise auf und in die Ostsee nahm. Das Thema lautete „Unser Meeresboden – Schatzkammer oder Schrottplatz“. In Vorbereitung der Veranstaltung waren 100 Bilder aus den Archiven der Mitglieder herausgesucht und ausgedruckt worden. Sie hingen an den Wänden rund um den Saal und waren ein willkommener Treffpunkt für Gespräche zum Thema „Weißt du noch…“.
Nach einer ordentlichen Stärkung am Buffet der Gaststätte Drei Rosen schwangen die Taucher noch das Tanzbein zur Musik der Band Leiseschrei aus Frohburg. Am Ende waren sich alle einig, dass das Vereinsleben so engagiert, familiär, taucherisch, unvergesslich, spannend, aufregend und erfüllend auch in Zukunft weitergeführt werden soll.