Hallenfußball

Die Alten Herren von Erzgebirge Aue verteidigen in Borna den Kühne-Pokal

Das Siegerteam von Erzgebirge Aue nach dem Erfolg beim siebenten Kühne-Cup 2024 in der Glück-Auf-Halle.

Borna. Bei der siebten Auflage des traditionellen Turniers für Altherrenmannschaften konnte das Traditionsteam von Erzgebirge Aue vor 450 Zuschauern zum zweiten Mal nach 2023 gewinnen. Aue setzte sich im Finale gegen „Kegel & Friends“ nach Neunmeterschießen mit 5:3 durch und konnte den Mercedes-Benz-Kühne-Pokal erneut mitnehmen. Skerdilaid Curri und Marc Hensel hatten Aue mit 2:0 in Führung gebracht, aber „Kegel & Friends“ glich durch Ex-RB-Profi Patrick Bick zum 2:2 aus. Bei der Entscheidung vom Punkt waren die Veilchen dann abgezockter.

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Cheforganisator Michael Wolfram konnte die Qualität des Turniers noch einmal steigern. Es war wieder eine Werbung für den Bornaer Fußball und die Stadt Borna. Alle Mannschaften waren voll des Lobes über das tolle Event und markierten sich bereits den Termin fürs nächste Jahr fett im Kalender.

Roy Wunderlich ist die „Ärmste Sau“

Als ältester Spieler wurde Harald Bellot von Chemie Leipzig geehrt, der im letzten Jahr seinen 63. Geburtstag feierte. Zum besten Torwart wurde Danilo Rabitz (Zwickau) gewählt. Zum zweiten Mal in der Turniergeschichte wurde auch der Preis für die „Ärmste Sau“ vergeben. Das war der Keeper mit den meisten Gegentreffern. Den durfte Roy Wunderlich (Aktivist) mit nach Hause nehmen, der insgesamt 26 Tore kassierte. Beste Torschützen wurden Marc Hensel und Skerdilaid Curri mit sieben Treffern. Bei der Wahl zum besten Spieler bekam Daniel Heinze (Chemie) die meisten Stimmen.

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Das Traditionsteam von Rot-Weiß Erfurt, das zum ersten mal am Turnier teilnahm, bestimmte das Geschehen in Gruppe A. Zum Auftakt trennten Erfurt sich vom viermaligen Turniersieger Montagskicker Leipzig mit einem 2:2-Unentschieden. Alle weiteren Spiele gegen Serbitz/Thräna (4:0), Bornaer SV (4:1) und Regis-Breitingen (7:0) konnten die Rot-Weiß siegreich gestalten und sich mit zehn Punkten Platz eins sichern.

Neuer Turniermodus im Viertelfinale

Die Montagskicker mit ihrem prominentesten Akteur Robert Klauß – Ex-Nürnberg-Trainer, jetzt Rapid Wien – konnten nach dem Remis gegen Erfurt zwar gegen Regis mit 2:0 gewinnen, mussten aber danach gegen Borna ein weiteres Unentschieden hinnehmen (1:1). Mit dem 3:0-Erfolg über Serbitz sicherten sie sich dann noch Platz zwei. Durch den neuen Modus mit vier Viertelfinalspielen hatten auch die restlichen Mannschaften noch Chancen im weiteren Turnier.

Borna reichten daher die beiden Siege gegen Serbitz (3:0) und Regis (2:0) sowie das Unentschieden gegen die Montagskicker zum dritten Platz, der ebenso zum Viertelfinaleinzug reichte wie der vierte Platz von Serbitz/Thräna, das wenigstens gegen Regis-Breitingen mit 3:1 gewinnen konnte.

Chemie gewinnt die Staffel B

In Staffel B machte zunächst Chemie Leipzig den besseren Eindruck. Die Messestädter bezwangen in ihrem ersten Spiel den Titelverteidiger Erzgebirge Aue mit 3:2 und revanchierten sich ein wenig für die Finalniederlage des letzten Jahres. Gegen „Kegel & Friends“ gewannen sie mit 2:1 und auch Aktivist Borna hatte beim 0:5 keine Chance. Nur der FSV Zwickau trotzte den Chemikern ein 1:1-Unentschieden ab. Das änderte aber nichts am sicheren Gruppensieg der BSG (10 Punkte).

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Als Zweiter sicher im Viertelfinale war Aue. Die Erzgebirgs-Kicker bezwangen „Kegel & Friends“ mit 2:1 und Aktivist mit 7:0. Da konnte man mit dem 1:1 gegen den FSV Zwickau gut leben (7 Punkte).

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Aktivist Borna diesmal chancenlos

Bei den Plätzen drei und vier gab es in dieser Gruppe eine Pattsituation. Zwickau und „Kegel & Friends“ kamen beide auf fünf Punkte, hatten das gleiche Torverhältnis und auch das Spiel gegeneinander endete mit einem Remis. Im folgenden Neunmeterschießen hatte Zwickau die besseren Nerven und zog als Dritter ins Viertelfinale ein. „Kegel & Friends“ belegten Platz vier. Aktivist Borna wurde ohne Punkt und ohne Tor Letzter.

Den ersten Platz im Halbfinale sicherten sich „Kegel & Friends“ mit einem 3:1-Erfolg nach Neunmeterschießen gegen Erfurt. Zwickau ging im Anschluss relativ früh gegen die Montagskicker in Führung und siegte mit 2:0. Im spannenden dritten Viertelfinale führte Borna gegen Aue bereits 3:1 und musste in der letzten Minute noch zwei Gegentreffer zum 3:3 hinnehmen. Wieder fiel die Entscheidung vom Punkt. Beide Teams verschossen zunächst zweimal, ehe Aue durch Marc Hensel den Halbfinaleinzug perfekt machte. Das letzte Viertelfinale gewann Chemie Leipzig gegen Serbitz mit 6:2.

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Keeper Jens Wagner trifft doppelt

Das erste Halbfinale zwischen „Kegel & Friends“ und Zwickau blieb bis zum Ende spannend. Jens Wagner brachte sein Team als mitspielender Torwart gegen Zwickau zunächst mit 2:0 in Front und „Kegel & Friends“ zogen am Ende mit einem 2:1-Sieg ins Finale ein.

Im zweiten Halbfinale trafen Erzgebirge Aue und Chemie Leipzig aufeinander. Marc Hensel und Skerdilaid Curri trafen für Aue, Kevin Kittler und Andy Müller Papra für Chemie. Erst in der Schlussminute machte Hensel mit dem 3:2 den Finaleinzug perfekt. Das Spiel um Platz drei wurde im Neunmeterschießen entschieden. Hier setzte sich Zwickau mit 3:1 durch.

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