Tischtennis

71-Jährige aus Döbeln holt bei Deutschen Tischtennis-Meisterschaften Silber

Wieder eine Medaille bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften: Für Evelin Dathe war es im Damen-Doppel bereits der sechste Streich.

Döbeln. Die Medaillensammlung von Evelin Dathe wächst weiter. Denn am Ende der 42. Deutschen Tischtennis-Meisterschaften der Senioren im schleswig-holsteinischen Ahrensburg hatte die Döbelnerin wieder einmal Edelmetall im Gepäck.

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Diesmal in ihrer ausgemachten Lieblingsdisziplin, dem Doppel-Wettbewerb. Gemeinsam mit Hannelore Dillenberger vom TuS Himminghofen marschierte sie bis ins Finale. Erst dort mussten sich die sächsisch-hessische Paarung Rose Diebold/Christel Diefenbach (Karlsruhe/Zellertal) in drei Sätzen geschlagen geben.

Bereits zum sechsten Mal auf dem Podest

Nachdem es die Mittelsächsin allein in den Jahren 2013 bis 2018 schon fünf Mal im Damen-Doppel auf das Podest schaffte, war dieser Erfolg, nach zwei Jahren Zwangspause aufgrund der Pandemie und einem zweiten Rang im Mixed vor genau zwölf Monaten, bereits der sechste Streich in dieser Disziplin.

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Im Mixed schrammte die 71-Jährige nur knapp an einer Medaille vorbei. Nicht nur, dass der Vize-Meisterin des Vorjahres und ihrem Partner Holger Staskiewicz vom TTV Hohndorf wieder Christel Diefenbach im Wege stand. Auch mussten sich die beiden Sachsen der Hessin und ihrem Mixed-Partner Werner Englisch (Elz) nach 2:1-Führung in Durchgang vier mit 9:11 und im Entscheidungssatz sogar erst in der Verlängerung mit 10:12 geschlagen geben. Damit war im Viertelfinale Endstation.

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Im Einzel nur knapp am Finale vorbei

Auch im Einzel stand der Döbelnerin eine knappe 2:3-Niederlage für den Einzug in die Endrunde im Weg. Am Ende reichte es neben der Fünf-Satz-Niederlage, einem 3:0 und einem 1:3 zu Rang drei in der Vorrundengruppe.

Nach einem Jahr Pause gingen auch die beiden Ex-Döbelner Olaf Dathe und Sven Feustel wieder bei den Deutschen Meisterschaften an den Start. Allerdings spielten sie bei der Vergabe der Medaillen keine Rolle. Olaf Dathe war mit seinem Abschneiden trotzdem zufrieden. Immerhin stand die Teilnahme des 56-Jährigen aus gesundheitlichen Gründen noch kurz vor dem Start der Meisterschaften auf wackeligen Füßen.

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