Fußball-Landespokal

Unkonzentriert und ohne den nötigen Einsatz: Frisch Auf Wurzen geht im Sachsenpokal baden

Akrobatisch hebt der Rabensteiner Phil Mühlig (m.) den Ball über Jonas Luge (l.) zum 3-0 ins Tor. Eric Ehrlich kann nicht mehr entscheidend eingreifen.

Wurzen. Der ATSV Frisch Auf Wurzen hat am Sonntagnachmittag seinen Pflichtspielauftakt gehörig in den Sand gesetzt. In der ersten Runde des Landespokals setzte es gegen Sachsenligist SG Handwerk Rabenstein vor heimischem Publikum eine 0:8-Pleite. Allein in der ersten Hälfte musste Frisch-Auf-Schlussmann Jonas Luge sechsmal hinter sich greifen.

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Von Beginn an wirkten die Gastgeber unkonzentriert und spielten ohne den nötigen Einsatz. Den ohnehin klar favorisierten Gästen aus Chemnitz wurde das Toreschießen durch haarsträubende Abwehrfehler sehr leicht gemacht. Schon in der dritten Minute traf Phil Mühlig – nach „Vorlage“ durch einen ATSV-Spieler allein vorm Tor – zum 0:1. Zehn Minuten später nutzte Nico Bazan das Durcheinander in der Wurzener Abwehr zum 0:2.

Mühlig dominiert ATSV-Abwehr

Als dann in der 22. Minute abermals Phil Mühlig mit einem Heber Hüter Luge überlistete, war das Spiel mit dem 0:3 bereits entschieden. Dennoch ließen die Gäste nicht locker, spulten weiter ihr Offensivprogramm ab. Henrik Jochmann erhöhte mit einem Schuss aus 18 Metern ins rechte obere Eck auf 0:4 (39.). Und dann war er wieder da: Innerhalb weniger Minuten und ohne große Mühe machte Mühlig noch vor dem Pausenpfiff seinen Viererpack perfekt (42., 45.).

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In der Kabine schienen dann auch die Gastgeber aus Wurzen endlich bemerkt zu haben, dass es sich bei der Partie nicht um einen freundlichen Test handelt. Wirklich besser wurde das ATSV-Spiel in Halbzeit zwei zwar nicht, allerdings gingen die Hausherren nun mit wesentlich mehr Einsatz zu Werk. Und so kam Fritz Kurmann nach einer Flanke von Müller auch zur ersten Gelegenheit für den ATSV.

Wurzen bei Ligaauftakt bei Liebertwolkwitz gefordert

Dennoch blieben die Gäste überlegen, allerdings gelang es der Wurzener Abwehr nun öfter, Chancen der Handwerker zu vereiteln. Auch Jonas Luge steigert sich zu einer respektablen Leistung im ATSV-Tor. Und auch eine Möglichkeit zum Ehrentreffer sollten die Gastgeber noch bekommen. Nach einer tollen Flanke in den Strafraum legte Marcel Handau per Kopf auf Aaron Martin, der die gute Chance aber vergab.

Als dann die Kräfte aufseiten der Gastgeber schwanden, schlugen die Gäste aus Rabenstein noch einmal zu. Ein Wurzener vertändelte den Ball vor dem eigenen Tor, SG-Akteur Johannes Hopfe nutze den ATSV-Fehler und versenkte zum 0:7 (86.). Doch damit nicht genug: Nach einem Solo stellte Paul Schaltonat kurz vor dem Abpfiff den 0:8-Endstand her (89.).

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Am kommenden Samstag ist der ATSV beim Punktspielauftakt in der Landesklasse Nord gefordert. Um beim SV Liebertwolkwitz etwas Zählbares entführen zu können, bedarf es dann allerdings einer spielerischen 180-Grad-Drehung.

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