1:3 im Regionalpokal: Grimma Volleys müssen sich Schwarz-Weiß Erfurt geschlagen geben
Erfurt. Im Finale um den diesjährigen Regionalpokal gegen den Liga-Mitkonkurrenten Schwarz-Weiß Erfurt hingen für das junge Grimmaer Team der ESA Volleys die Trauben des Erfolgs sehr hoch. Offensichtlich zu hoch, denn der ehemalige thüringische Erstligist ließ in der heimischen Riethsportalle nicht viel anbrennen und bezwang die Muldentalerinnen mit 3:1.
Erfurt kam von Anfang an besser ins Spiel, präsentierte ab Sekunde eins seine komplette spielerische Cleverness und Erfahrung jeder einzelnen Spielerin aus mehreren internationalen sowie nationalen Einsätzen. Immerhin stehen drei aktuelle Nationalspielerinnen verschiedener Länder in Erfurt am Netz.
In dieser Ansicht können leider nicht alle Inhalte korrekt dargestellt werden.
Zur vollständigen AnsichtGrimma ärgert den Favoriten
Dem jungen und neuformierten Team der ESA Grimma Volleys merkte man natürlich die Nervosität und Anspannung an und durch zu viele Eigenfehler beziehungsweise Aufschlagfehler machte Erfurt kurzen Prozess und gewann den ersten Satz mit 25:14. Im zweiten Satz zeigten die Mädels von Coach Jorge Munari ein komplett anderes Auftreten, hielten sehr gut mit, ärgerten den Favoriten aufs Feinste, konnten mit 29:27 gewinnen und nach Sätzen ausgleichen.
Was war denn hier los? Das dachte sich wohl auch Erfurts Trainer Mateusz Zarczynski, der seinen Mädels ordentlich ins Gewissen redete. Anschließend gewannen die Thüringerinnen die nächsten beiden Sätze mit 25:21 und 25:16.
Mit Vollgas Richtung Samstag
Grimmas Team-Manager Christian Beutler sagte nach dem Spiel: „Ich denke, wenn die Erfurterinnen sich richtig eingespielt haben, wird es jede Mannschaft dieser Liga schwer haben, da mitzuhalten. Unser Hauptaugenmerk wird auf dem Ligaalltag liegen, dort so schnell wie möglich den sicheren Klassenerhalt zu erspielen und dann schauen wir von Match zu Match.“
Und Beutler erklärte weiter: „Unsere Mädels haben gekämpft und nicht aufgegeben – das war sehr gut. Natürlich will ich nicht alles schön reden, doch das wird Jorge Munari in der nächsten Trainingswoche ansprechen und auswerten und dann geht es mit Vollgas am Samstag nach Straubing, die immerhin ihr erstes Heimspiel gegen Hamburg mit 0:3 verloren haben. Dort müssen wir hellwach sein und fleißig Punkte sammeln!“
Lesen Sie auch
Silbermedaille für Lina-Marie Lieb
Beide Kapitäninnen wurden von den jeweiligen gegnerischen Trainer zu den MVP‘s gewählt. Die Goldmedaille ging an Sina Fuchs auf Erfurter Seite und bei den ESA Grimma Volleys holte sich Lina-Marie Lieb die silberne Medaille. Das nächste Punktspiel der Grimmaerinnen findet am Samstag ab 19.30 Uhr beim ehemaligen Erstligisten NawaRo Straubing in Bayern statt.