Übergriffiges Verhalten der Polizei gegen weibliche RB-Fans vor dem Spiel
Warschau. So hatten sich die nach Warschau gereisten Fans von RB Leipzig den Besuch des letzten Champions-League-Gruppenspiels ihrer Mannschaft nicht vorgestellt. Denn wer am Mittwochabend ins Stadion Wojska Polskiego wollte und aus Sachsen kam, für den wurde es am Einlass ungemütlich. Denn sowohl Polizei als auch Security griffen offensichtlich mehr als nur herzhaft zu. Folge des teilweise offensichtlich übergriffigen Verhaltens: Die RB-Fans verzichteten auf die eigentlich geplante Choreo vor dem Abpfiff, drehten ihre am Zaun befindlichen Banner auf den Kopf.
Was genau war los am Einlass? „Was hier in Warschau passiert spottet jeder Beschreibung“, berichte der Twitter-Nutzer Ravenhawk80 beim Kurznachrichtendienst. „Selbst Minderjährige werden anlasslos intensivst im Intimbereich betatscht – ein Abtasten war das nämlich nicht mehr. Frauen mussten sich fast entkleiden.“
In dieser Ansicht können leider nicht alle Inhalte korrekt dargestellt werden.
Zur vollständigen AnsichtNach LVZ-Informationen erfolgten die Kontrollen der Gästefans zweistufig. Zunächst checkte der Ordnungsdienst die Fans, danach die eingesetzten ortsansässigen Polizistinnen und Polizisten. Letztere waren tatsächlich äußerst intensiv. Offenbar wollten die Beamtinnen und Beamten keinerlei Risiko eingehen, prüften auch unter Shirts und in Hosen nach möglicherweise mitgeführten verbotenen Gegenständen. Abgetrennte Bereiche, wie etwa Zelte, in denen diese Kontrollen erfolgten, gab es nicht.