Nasser Neuschnee, Regen, Nebel: Biathlon-Weltcup in Oberhof dennoch gesichert
Oberhof. Trotz des starken Schneefalls am Dienstag und des angekündigten Dauerregens in den kommenden 36 Stunden ist der Biathlon-Weltcup vom Donnerstag bis Sonntag in Oberhof nicht gefährdet. Am Dienstag hatte es zunächst nassen Neuschnee gegeben, der in Regen überging. Zudem verschwand die Strecke im Nebel. Am Mittag teilten die Veranstalter mit, dass zum derzeitigen Stand alle Wettkämpfe wie geplant ausgetragen werden können.
Um die Strecken am Grenzadler noch zu schonen, wurden allerdings Anpassungen beim Training vorgenommen. Das Langlauftraining fand am Dienstag auf verkürzter Runde statt, der Schießstand war gesperrt. Weitere Trainingsmöglichkeiten wurden den Athleten in der Skihalle sowie in der Schießhalle angeboten.
Strecken sollen Niederschlägen Stand halten
Die Strecken in der Arena am Rennsteig wurden bereits zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Silvester belegt. „Das war die richtige Entscheidung, weil die Oberfläche nun deutlich robuster ist und dem Niederschlag Stand halten sollte“, erklärte Heiko Krause, Technischer Leiter der Sportstätten des Thüringer Wintersportzentrums.
Aktuell betrage die Auflage zwischen 30 und 60 Zentimeter. Die finale Präparierung erfolge in Abstimmung mit dem Weltverband IBU. „Wir setzen alle Kraft daran, gute Bedingungen für die Sportlerinnen und Sportler zu schaffen“, sagte Krause. Schneereserven seien vorhanden.
„Wir stehen in enger Absprache mit der IBU, haben das Wetter fest im Blick und entscheiden von Tag zu Tag über mögliche Anpassungen“, sagte Bernd Wernicke, Chef des Organisationskomitees, nach der Streckenbesichtigung mit Renndirektor Borut Nunar. Der Status Quo wurde, angesichts der widrigen Witterungsbedingungen, als gut beurteilt. Am Wochenende ist eine Wetterbesserung in Sicht, es sind sogar leichte Minusgrade vorhergesagt. Mit Frank Schober