„Die größte Teamplayerin“

Abschied nach acht Jahren: Torhüterin Gina Schüller verlässt RB Leipzig

Bei RB Leipzig zuletzt nur im Training aktiv: Gina Schüller will sich in Schweden weiterentwickeln.

Leipzig. In der zweiten Bundesliga war Gina Schüller ein wichtiger Rückhalt für die Frauen von RB Leipzig, insgesamt acht Jahre war die Torhüterin ein Teil des Vereins. Zwar war die gebürtige Vogtländerin auch in der vergangenen Saison keine Stammkraft, erledigte ihren Job aber gewissenhaft, wenn sie gebraucht wurde. Immerhin acht Einsätze waren der 23-Jährigen vergönnt. In der höchsten deutschen Spielklasse führte jedoch an Elvira Herzog kein Weg mehr vorbei. Nun zieht es Schüller nach Schweden, wo sie ab sofort in Stockholm beim Erstligisten Djurgårdens IF spielen wird. Ihr Vertrag wäre im Sommer 2024 bei RBL ausgelaufen.

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„Ich bin unfassbar dankbar für alles, was ich hier in Leipzig erleben durfte“, so Schüller in der Vereinsmitteilung: „Die letzten acht Jahre haben mich positiv geprägt, ich habe Freundschaften geschlossen und Erinnerungen geschaffen, die immer einen Platz in meinem Herzen haben werden.“ Eine Mitspielerin ist damit wohl ganz besonders gemeint, denn die Torhüterin ist die Lebensgefährtin von Kapitänin Victoria Krug.

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Elvira Herzog schwärmt von ihrer Positionskollegin

Stammtorhüterin Elvira Herzog wird ihre Positionskollegin sehr vermissen. „Sie ist die größte Teamplayerin, die ich in meiner Karriere bisher erlebt habe. Das sage ich mit Gänsehaut: Ich musste richtig weinen, als sie uns von ihrem Wechsel berichtet hat“, berichtet sie der LVZ sichtlich bewegt: „Sie war ein so großer Teil dieses Teams über Jahre hinweg, war von Anfang an dabei, hat immer alles gegeben und so viel Herzblut in diesen Verein und dieses Team gesteckt. Sie hat bei jedem Spiel mitgefiebert, gelitten, gefeiert – das habe ich so noch nicht erlebt.“

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Der Konkurrenzkampf um die Nummer eins im Tor von RB Leipzig sei im Training ausgelebt worden, doch auf dem Platz und in der Kabine waren die beiden ein harmonisches Gespann. „Wir hatten im Torwart-Team eine fantastische Stimmung. Ich kann mir vorstellen, dass es als zweite Torhüterin nicht immer einfach ist. Umso mehr Respekt habe ich davor, was sie hier in den bald zwei Jahren, die ich hier bin, alles geleistet hat“, so Herzog, die Schüller eine tolle Entwicklung attestiert: „Ich denke, dass es ein super Schritt für sie ist und sie hoffentlich allen zeigen kann, was sie gelernt und alles drauf hat.“

Genau das hat Schüller vor, erklärt in der Vereinsmitteilung: „Nun startet ein neues Kapitel meiner Karriere und ich freue mich riesig auf die Herausforderung in Schweden. Ich danke allen Menschen, die mich auf meinem Weg begleitet haben und mich zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin.“

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