Newsletter „Direktabnahme“

Erster Härtetest für den „Aufbruch“: Wo landet RB Leipzig in dieser Saison?

Ein herzliches Hallo aus der Sportredaktion,

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das Leben hat wieder Richtung. Die Bundesliga hat uns wieder. Die Sommerpause war nicht nur in der RB-Zentrale am Cottaweg Zeit für eine gewisse Neuausrichtung. Auch in der Redaktion haben wir gebastelt, unter anderem an diesem Newsletter, der künftig aufgeräumter und kurzweiliger sein soll, ohne an Inhalt einzubüßen. Lasst mich gern wissen, wie Euch die geänderte inhaltliche Struktur gefällt (Mail: a.henselin-rudolph@lvz.de).

Eure Antje Henselin-Rudolph

Leiterin Sport-Unit

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Im Fokus: Wo landet RB in dieser Saison?

Noch eine Saison ohne europäischen Wettbewerb kann sich RB nicht leisten.

Die Verantwortlichen am Cottaweg sehen sich nicht als Mittelklasse-Club. Die Qualifikation für die Königsklasse 2026/27 ist erklärtes Saisonziel. Die Gar-nix-League soll ein Betriebsunfall bleiben. Eine weitere Saison ohne alles würde sich nicht nur finanziell bemerkbar machen (in der Vorsaison nahm RB auf europäischer Bühne knapp 60 Millionen Euro ein). Sie wäre auch äußerst hinderlich beim Kampf um begehrte Talente. Die kamen und kommen gern nach Leipzig, weil sie hier Spielzeit bekommen, sich auf der internationalen Bühne präsentieren können (acht Jahre in Folge war Europa hier garantiert) und so früher oder später den lukrativen nächsten Schritt gehen können.

Das hat RB im Sommer getan, um ins internationale Geschäft zurückzukommen:

👉 Der Trainer: Ole Werner ist der neue starke Mann auf der Bank, brachte seine Assistenten Patrick Kohlmann und Tom Cichon aus Bremen mit. Ergänzt wird das Trio durch den ebenfalls neu verpflichteten Jan Zimmermann. Werners Plus: Er macht bisher nicht den Eindruck, sich vom fordernden Leipziger Umfeld, aus der Ruhe bringen zu lassen. Und er geht seinen Weg, scheut auch kontroverse Entscheidungen (Kapitän, Nummer eins) nicht.

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👉 Der Kader: Profis, die sich zu 100 Prozent mit dem Club und der Spielweise identifizieren, wollte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer holen. Neue wie Ezechiel Banzuzi, Yan Diomande und Johan Bakayoko machen bisher den Eindruck, genau das mitzubringen. Schäfer krempelte die Gehaltsstruktur um. Motto: Weniger Grundgehalt, dafür lukrative leistungsbezogene Boni.

👉 Der Staff: Nicht nur auf dem Rasen gibt es neue Gesichter. Sowohl im medizinischen Bereich als auch in Sachen Spielanalyse und Athletik/Performance gab es personelle Änderungen. So wurde mit Julia Woellner eine Performance Trainerin geholt, die sich auf Yoga spezialisiert hat. Ihre Arbeit mit den Profis soll unter anderem dabei helfen, Verletzungen vorzubeugen.

Reicht der angestoßene „Aufbruch“ für das erklärte Ziel Champions League?

Ein klares Ja. Die Verantwortlichen haben bisher einen spannenden Kader zusammengestellt. Die Testspiele und die DFB-Pokal-Partie zeigten mindestens in Teilen einen geänderten Geist und ließen Beobachter nicht so ratlos zurück, wie einige der Auftritte in der Vorsaison. Spannend dürfte sein, wie Ole Werner den Kader moderiert, sollte es Marcel Schäfer bis zum Ende des Transferfensters nicht gelingen, Männer wie Timo Werner, Eljif Elmas, Amadou Haidara und auch Xavi Simons zu transferieren. Gelingt dem 37-Jährigen hier eine Balance, die die Kabine beflügelt und nicht zerreißt, hat RB beste Chancen, sein Saisonziel zu erreichen.

Jetzt seid Ihr gefragt: Stimmt ab!

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Wahre (?) Worte:

Er hat immer noch alles in sich, um bei welchem Verein auch immer viele Tore zu machen. Warum eigentlich nicht für RB?

Konrad Laimer im LVZ-Interview über seinen Freund Timo Werner, der bei RB keine Zukunft, aber noch ein Jahr Vertrag hat

Im Netz gefunden:

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Diese drei Texte müsst Ihr diese Woche gelesen haben:

Und hier solltet Ihr reingehört haben:

Wolff-Christoph Fuss, der für manche beste Fußball-TV-Kommentator auf Gottes Erden, adelt Meigls und Guidos Hörspiel, bringt Grandezza, Eloquenz, Expertise, Schlagfertigkeit, Schläue in die sonst schattig-bräsige Podcast-Bude. Der legendäre Fußball-Liebhaber verteilt als guter Gast an die „Rückfallzieher“ („Ihr macht das gut, da kann man zuhören.“), spricht mit den Zwei lustigen Drei aber natürlich auch über das Duell Bayern gegen RB und outet sich nebenbei als Fan von Ole Werner.

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Vor #FCBRBL: Blick in die Kabine

🤕 Verletzt: Benjamin Henrichs.

👁 Ansteigende Form: Rômulo (erste Einsatzminuten winken).

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🏃‍♂️ Da geht noch was: Andrija Maksimovic; Lukas Klostermann; Tidiam Gomis (wieder im Teamtraining, aber noch keine Kaderoption).

 

Wie geht’s aus?

Mein persönlicher Tipp: 3:1 für den FC Bayern. Die Jagd auf die Champions-League-Plätze beginnt ab Spieltag zwei.

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Nächste Woche sagen wir Euch hier, wie ihr im Schnitt getippt habt!

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