„Das Ergebnis ist schwer zu akzeptieren!“ Die Stimmen nach RB Leipzigs 1:2 Niederlage in Dortmund
Dortmund. Mit der Niederlage gegen den BVB hat RB Leipzig trotz überlegen gespielter 2. Halbzeit keine Punkte gewinnen können. Wie Beteiligte das Spiel und das Ergebnis am Freitag einschätzten:
Das sagten Spieler und Trainer nach Spielschluss:
Sami Khedira (DAZN-Experte): „In der ersten Halbzeit hat mich der BVB aufgrund seiner Effizienz und Aufopferungsbereitschaft beeindruckt. In der zweiten Halbzeit war es ein bisschen das alte Dortmund, aber sie haben sich zum Schluss dann auch gewehrt. Ich denke, das 2:1 geht am Ende in Ordnung. Das Ergebnis spricht für die Qualität der Mannschaft.“
Marco Reus (Borussia Dortmund): „Die Art und Weise hat mir nicht so gefallen. In der zweiten Halbzeit haben wir kaum mal den Ball gehalten und es nicht geschafft, in die gegnerische Hälfte zu kommen. Leipzig hat es da richtig gut gemacht, viel Druck gemacht, sich gut in den Halbfeldern und über die Außen bewegt. Wir sind sehr sehr glücklich, dass wir den zehnten Sieg in Folge eingeholt haben. Aber wir tun uns sehr sehr schwer, müssen bis zum Ende zittern. Ich gewinne natürlich lieber so, als gut zu spielen und dann zu verlieren.“
Emil Forsberg (RB Leipzig): „Wir haben eine top zweite Halbzeit gespielt. Wir haben Druck gemacht, Top-Chancen kreiert. Wir haben uns in der Pause gesagt: Brust raus. Wir waren besser im Spiel, haben mehr verlagert, hatten hohes Tempo. Leider hat es nicht gereicht und das tut natürlich weh. Die zweite Halbzeit müssen wir mitnehmen und Kleinigkeiten korrigieren. Dortmund hat gerade einen Lauf und macht es sehr gut. Ich denke, es war ein echtes Topspiel heute Abend.“
Alexander Meyer (Borussia Dortmund): „Für mich war es ziemlich turbulent. Nach der letzten Aktion beim Aufwärmen ist Greg (Gregor Kobel, d. Red.) dann rausgegangen. Ich wurde ins kalte Wasser geworfen. Wir haben sehr leidenschaftlich verteidigt, haben in der ersten Halbzeit richtig guten Fußball gespielt. Leipzig macht es dann sehr gut. Ich muss da sein, wenn ich gebraucht werde. Die Mannschaft hat mir das zum Glück auch einfach gemacht. Gerade über die Defensive kommen wir im Moment richtig gut rein. Wir sind uns für keinen Meter zu schade.“
Kevin Kampl (RB Leipzig): „Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden, hatten eine Großchance, haben dann eine nicht so gute Phase. Das war auch die einzige. Wir fangen uns dann zwei Tore, die wir nicht kassieren müssen. Wir haben sie ein zwei Mal zu sehr frei gelassen, dadurch entsteht auch die Szene vor dem Elfmeter. In der zweiten Halbzeit haben wir alles abgerissen, hätten es ziehen können. Es waren wieder so zwei Gesichter. Die Chancen muss man machen, wenn man sie bekommt Wir müssen effektiver sein, das wissen wir. Wir müssen es abstellen, solche Gegentore zu bekommen, müssen auch mal in Führung gehen. Das würde es sehr erleichtern.“
Janis Blaswich: „In der ersten Halbzeit war es nicht das, was wir uns vorgenommen haben. In der zweiten Halbzeit haben wir den Gegner dominiert und sehr gute Chancen herausgespielt. Am Ende ist es sehr bitter. Zum Strafstoß: Er ist voll im Tempo, fädelt ein und sucht dann den Kontakt, der Kontakt ist minimal da, er kommt zu Fall und die Entscheidung vom Schiedsrichter ist Elfmeter.“
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Edin Terzic (Trainer Borussia Dortmund): „Wir haben in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel gezeigt. Es war nicht einfach, ein Tor gegen uns zu schießen. Auch wenn Leipzig dann sehr dominant gespielt hat. Es war ein absolutes Topspiel. Ich glaube das ist das, was die Leute sehen wollten. Heute haben die zwei formstärksten Mannschaften der Liga gegeneinander gespielt.“
Marco Rose (Trainer RB Leipzig): „Das Ergebnis ist schwer zu akzeptieren. Die zweite Halbzeit ging mehr als klar an uns. Wir haben auch in der ersten Halbzeit gut angefangen, dann hatte Dortmund eine bessere Phase, war brutal effizient. Aber auch da waren wir am Ende wieder besser. Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir da auf der Verliererstraße waren. Wir hatten vielleicht 20 Minuten, in denen genau die Dinge passiert sind, die wir vorher besprochen haben. Das muss ich den Jungs ankreiden. Ich möchte, dass wir zwei Gefühle mitnehmen. Das Gefühl, dass wir Sachen besser machen müssen, um auf dem Niveau zu bestehen. Und das Gefühl, was wir leisten können.“