Guten Morgen!
Uns steht ein langes Wochenende bevor – dem Tag der Deutschen Einheit sei Dank. In und um Leipzig ist entsprechend viel los. Ob politisch oder kreativ – zahlreiche Veranstaltungen locken Gäste aus nah und fern. Hier haben wir eine Übersicht für Sie.
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Außerdem in diesem Newsletter: Es gibt einen Lichtblick für das Leipziger BMW-Werk. Es wird an das künftige bundesweite Wasserstoff-Kernnetz angeschlossen und dann ab Mitte 2027 über die neue Leitung Wasserstoff beziehen. Im Werk des Autoherstellers wird bereits heute Wasserstoff – angeliefert in Druckflaschen – eingesetzt. Was das für den Standort Leipzig bedeutet, hat mein Kollege Andreas Dunte für Sie recherchiert.
Mit diesen fünf Themen sind Sie bestens informiert für Ihren Donnerstag in Leipzig.
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Trotz Rückschläge: BMW Leipzig setzt auf Wasserstoff – Mitgas baut Pipeline
Das ist passiert: Der Leipziger Autobauer BMW setzt in Logistik und Produktion stark auf den Energieträger Wasserstoff (H2). Deshalb investiert er jetzt in den Bau einer H2-Pipeline.
Darum ist es wichtig: Zuvor sollte das Werk im Rahmen des Projektes Green Bridge einen Wasserstoffanschluss erhalten. Doch daraus wurde nichts, da sich mit EnviaM ein wichtiger Player aus dem Projekt zurückgezogen hatte.
So geht es weiter: BMW zeigt mit der Investition, dass es dem Autobauer ernst damit ist, stärker erneuerbare Energien einzusetzen. In der Region weckt das die Hoffnung, dass weitere Kunden sich für grünen Wasserstoff interessieren.

Leipziger Bar schließt – und macht mit neuem Konzept wieder auf
Das ist passiert: Die Bar „Soltmann“ in der Riemannstraße 40 ist Geschichte. Nach fünf Jahren ist Schluss. Aber das Betreiber-Ehepaar denkt nicht ans Aufhören.
Hintergrund: Das Soltmann war ein Ort für gute Drinks und Subkultur. Vorne Bar, hinten Konzert-Location für Punk, Metal, Indie. Doch seit Mitte 2024 schrieb der Laden rote Zahlen.
So geht es weiter: Louisa und Marcel Viola halten an dem Mietobjekt fest und ändern das Konzept grundlegend. Mit ausgewählten Weinen, hochwertigen Cocktails und französischem Mittelmeer-Flair soll es im November losgehen.

Leipzig-Mockau: Gestapelte Sporthalle für 9,8 Millionen Euro
Das ist passiert: Nach zweijähriger Bauzeit hat die 66. Grundschule in Leipzig-Mockau ihre neue Sporthalle. Zur offiziellen Eröffnung waren auch Leipzigs Schulbürgermeisterin Vicki Felthaus (Grüne) und Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) da.
Hintergrund: Die 66. zählt mit 382 Schülern zu den größeren Leipziger Grundschulen. Bisher brachte ein Shuttle-Bus die Kinder zum Sportunterricht an eine rund zwei Kilometer entfernte Halle. Das Neubau-Projekt hat 9,8 Millionen Euro gekostet, 3,3 Millionen davon kamen vom Freistaat.
Das Besondere: Auf dem engen Schulgrundstück war nur wenig Platz. Daher entschied man sich, zwei identische Einzelhallen zu stapeln. Parallel entstand in Thekla eine baugleiche Sporthalle – um Planungsgeld zu sparen.

Stadtreinigung sammelt für Obdachlose
Das ist passiert: Die kalte Jahreszeit ist für Obdachlose eine besondere Herausforderung. Die Leipziger Stadtreinigung richtet nun eine Spendenstelle ein.
Darum ist es wichtig: In der kalten Jahreszeit ist es besonders wichtig, wohnungs- und obdachlose Menschen durch Sachspenden gezielt zu unterstützen.
So geht es weiter: Im Laden der Stadtreinigung können Schlafsäcke und warme Kleidung abgegeben werden. Außerdem plant ein Hostel, wie in den Vorjahren Obdachlose im Winter zu beherbergen – und braucht Spenden.

Nach Demo vor Ratssitzung: Bewegung im Kita-Streit – aber auch Vorwürfe
Das ist passiert: Die neue Grundsatzvereinbarung zwischen Stadt und Freien Trägern bleibt schwierig. Nach der Protestaktion vor der September-Sitzung des Stadtrats ist die Atmosphäre nicht besser geworden.
Darum ist es wichtig: Die klamme Kommune will sparen, während die 75 Träger auf einer kostendeckenden Finanzierung bestehen. Immerhin betreiben sie 70 Prozent der Krippen, Kindergärten und Horte in Leipzig.
So geht es weiter: Bis Ende des Jahres soll die neue Vereinbarung eigentlich unter Dach und Fach sein. Doch der Verhandlungsführer der AG der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, die die Träger vertritt, ist sehr skeptisch.
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Damit verabschiede ich mich für heute.
Bis bald, Ihre Ina Schwarzbrunn
PS: Wenn Sie noch Zeit haben …
… dann lege ich Ihnen meine heutigen Leseempfehlungen ans Herz:
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