Evakuierung über zwei Stunden

ICE bleibt in Thüringen liegen – Fahrgäste müssen auf Brücke umsteigen

Thüringen, Großbreitenbach: Auf der Oelzetalbrücke steigen die Fahrgäste eines defekten ICE über den Steg in einen parallel gestellten ICE um.

Erfurt/Großbreitenbach. Am Samstagmorgen mussten rund 150 Fahrgäste aus einem defekten ICE evakuiert werden. Auf dem Weg nach München war der Zug wegen eines Antriebsschadens auf der Oelzetalbrücke bei Großbreitenbach liegen geblieben, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Die Evakuierung dauerte zwei Stunden: Alle Passagiere mussten über Stege in einen anderen Zug umsteigen.

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Da während der Evakuierung keine anderen Züge über die Strecke fahren konnten, wurden sie zum Teil umgeleitet und hatten daher bis zu einer Stunde Verspätung.

Auf der Oelzetalbrücke laden Bahnmitarbeiter das Gepäck der Fahrgäste eines defekten ICE über den Steg in einen parallel gestellten ICE um.

Erst Ende Juni war es nahe Halle schon zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Ein Zug auf dem Weg nach Zürich war auf der Elster-Saale-Brücke liegen geblieben. Damals mussten rund 800 Fahrgäste aus dem Zug evakuiert werden, was fünf Stunden dauerte.

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