Körperverletzungen und Beleidigungen beim Spiel BSG Chemie gegen Rot-Weiß Erfurt
Leipzig. Die Polizei Leipzig war am Freitagabend anlässlich des Fußballspieles der Regionalligisten BSG Chemie und Rot-Weiß Erfurt im Leipziger Stadtteil Leutzsch im Einsatz. Schwerpunkte waren dabei die Fantrennung und die Strafverfolgung.
Zuvor hatte die Polizei angekündigt, aufgrund eines erhöhten Sicherheitsrisikos, das Spiel mithilfe einer Drohne aus der Luft zu beobachten.
Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wurden im Rahmen des Fußballspiels zehn Straftaten, unter anderem mehrere Körperverletzungen und Beleidigungen, registriert.
Die Einsatzkräfte begleiteten den Fanmarsch der Gästefans zum Stadion. Während des Spiels wurde im Heimblock immer wieder Pyrotechnik entzündet. Dies wurde durch eine Drohne auch aus der Luft dokumentiert und zieht nun Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung nach sich.
Nach dem Spiel, welches mit einem Sieg vom Rot-Weiß Erfurt endete, kam es, laut Polizei, auch vereinzelt zu Straftaten.
Aufgrund der Abreise der rund 5000 Zuschauer waren zeitweise Sperrungen notwendig. Es kam zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen. Mehr als 300 Polizistinnen und Polizisten waren im Einsatz.