Verstöße mit dem Auto oder Fahrrad: Mehr als 160 Anzeigen nach Verkehrskontrollen
Leipzig. In der vergangenen Woche hat es in Leipzig vermehrt Verkehrskontrollen gegeben. Der Schwerpunkt habe auf Rotlichtverstößen gelegen, also auf dem Fahren bei roter Ampel, wie die Polizei bekannt gegeben hat. Bis zum Ende der Woche kam es zu 163 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten.
An zwölf Standorten in der Stadt wurden Radfahrer und Autofahrer kontrolliert. Hinzu kam die mobile Fahrradstaffel, die unterwegs schwerpunktmäßig das Verkehrsgeschehen überwachte. Auf Anfrage der LVZ teilte Polizeisprecherin Sandra Freitag drei Kontroll-Standorte mit: Im Fokus standen demnach unter anderem die Kreuzung Dimitroffstraße/Peterssteinweg, die Kreuzung Willy-Brandt-Platz und Gerberstraße sowie die Kreuzung Jahnallee und Cottaweg.
Mehr als 100 Mal über Rot
Laut Polizei wurden zwischen dem 22. und 28. Mai insgesamt 174 Verkehrsverstöße registriert, darunter elf mündliche Verwarnungen. Bei den Verstößen waren 99 Personen mit dem Rad unterwegs, 75 mit Kraftfahrzeugen. Von den Kraftfahrern fuhren 36 bei Rot. Bei den Radfahrerinnen und Radfahrern waren es 66. Weitere 15 Personen benutzen verbotenerweise während der Fahrt auf dem Fahrrad ihr Handy.
Die Polizei hat angekündigt, die Schwerpunktkontrollen in Zukunft fortzusetzen.