Sexualdelikt in Leipziger Johannisgasse: Tatverdächtiger in Psychiatrie gebracht
Im Fall eines Sexualdelikts im Leipziger Zentrum-Süd konnte die Polizei Leipzig nach rund zwei Monaten einen Ermittlungserfolg vermelden. Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, steht ein festgenommener 28-jähriger Mann im Verdacht, einen sexuellen Übergriff auf eine 19-Jährige begangen zu haben.
Am 25. Oktober war die junge Frau im Eingangsbereich eines Wohnhauses in der Johannisgasse von einem damals unbekannten Täter angegriffen worden. Laut Polizei hatte der Mann gegen 19 Uhr mit der 19-Jährigen das Haus betreten. Er attackierte sie kurz darauf, wobei es zu sexuellen Handlungen gegen den Willen des Opfers kam. Zeugen hörten die Schreie der jungen Frau und kamen ihr zu Hilfe. Sie erlitt einen Schock und musste medizinisch betreut werden. Der Täter konnte entkommen.
Wie die Polizei Leipzig nun mitteilte, wurde am 23. Dezember der dringend tatverdächtige 28-Jährige festgenommen und noch am gleichen Tag einem Bereitschaftsrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Laut Polizei bestehen Gründe zur Annahme, dass der Mann die ihm zur Last gelegte Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit oder der zumindest verminderten Schuldfähigkeit begangen hat. Die Ermittlungen dauern an.