Regierung ohne Vertrauen – wie gelingt der Aufbruch? Hannah Suppa zu Gast beim Presseclub
Leipzig. Kriege, Krisen, Zukunftsängste: Selten zuvor stand Deutschland vor so vielen Herausforderungen. Gleichzeitig ist die Unzufriedenheit mit der aktuellen Regierung groß. Nur knapp die Hälfte der Deutschen traut Kanzler Merz und seiner Koalition zu, die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Was muss nun geschehen, um das Vertrauen wieder herzustellen? Darüber diskutieren die Gäste der ARD-Sendung „Presseclub“ am Sonntag. Mit dabei: LVZ-Chefredakteurin Hannah Suppa.
Merz ruft Bevölkerung zum Neuanfang auf
Mitte der Woche hat die Regierung auf ihrer ersten Kabinettsklausur eine Modernisierungsagenda beschlossen. Die wichtigsten Stichworte: Bürokratieabbau, mehr Digitalisierung, Bau-Turbo.
Kanzler Friedrich Merz gibt sich selbstbewusst und hat zum Tag der Deutschen Einheit einen nationalen Aufbruch gefordert. Die Politik könne nicht alles alleine lösen – die gesamte Bevölkerung müsse mit anpacken. Nur: Was muss er tun, um die Deutschen dazu bewegen? Und was unterscheidet die Pläne der Regierung von dem, was wir schon von der Ampel gehört haben?
Ideen und Impulse geben am Sonntag neben Hannah Suppa auch Patrick Bernau, Leiter des Wirtschaftsressorts bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, Cordula Tutt, Korrespondentin und Autorin im Hauptstadtbüro der WirtschaftsWoche sowie Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter Politik bei der ZEIT.
In der Sendung, die abwechselnd von Jörg Schönenborn, Ellen Ehni, Susan Link und vertretungsweise auch Anna Planken moderiert wird, wird das jeweils wichtigste politische Thema der Woche aufgearbeitet. Journalistinnen und Journalisten mit unterschiedlichen Standpunkten analysieren aus verschiedenen Blickwinkeln politische Ereignisse und Entwicklungen.
Der „Presseclub“ wird am Sonntag um 12.03 Uhr im Ersten ausgestrahlt.