Strafbefehl für Stadtrat

AfD-Politiker Kühne verlässt Partei nach Hakenkreuz-Affäre

Nach Hakenkreuz-Affäre: Martin Kühne hat die AfD verlassen, nachdem er ein Hakenkreuz auf ein Auto mit dem Nazi-Symbol versehen haben soll.

Baden-Baden. Der Baden-Badener Stadtrat Martin Kühne ist im Zuge einer Hakenkreuz-Affäre aus der AfD ausgetreten. „Damit ist die Causa für uns abgeschlossen“, sagte der Co-Landesvorsitzende der Partei, Markus Frohnmaier, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte der Südwestrundfunk (SWR) darüber berichtet.

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Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden hatte Anfang der Woche – ohne einen Namen zu nennen – mitgeteilt, dass ein Stadtrat im Verdacht stehe, zwei Autos mit ukrainischem Kennzeichen mit dem Nazi-Symbol verunstaltet und zudem in großen Lettern die Worte „Fuck UA“ auf die Fahrzeuge geschrieben zu haben. Dafür kassierte er einen Strafbefehl in Höhe von 50 Tagessätzen, der noch nicht rechtskräftig ist.

Personen, die nicht im Sinne der Partei handelten, müssten diese verlassen, sagte Frohnmaier. Das sei auf Kreisebene einvernehmlich geregelt worden, der Landesverband habe sich nicht eingeschaltet. Die Baden-Badener AfD-Fraktion hatte in der Nacht zu Mittwoch mitgeteilt, Kühne habe seinen Rücktritt vom Amt als Stadtrat erklärt.

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RND/dpa

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