Aiwanger äußert sich zur Flugblatt-Affäre: Die Stellungnahme im Livestream
München. Bayerns Vize-Regierungschef Hubert Aiwanger ist in Verbindung mit der Verbreitung eines antisemitischen Flugblattes in seinen Schulzeiten zuletzt massiv in die Kritik geraten. Einstige Weggefährten hatten zudem darüber berichtet, dass Aiwanger in der Schule den Hitlergruß gezeigt und antisemitische Witze erzählt hätte. Er hatte sich lange vehement gegen die antisemitischen Vorwürfe gewehrt. Nun hat Aiwangers Ministerium kurzfristig am Donnerstag zu einem Statement des Chefs der Freien Wähler eingeladen.
Flugblattaffäre um Hubert Aiwanger: Sein Statement im Livestream
Die Pressekonferenz mit dem bayerischen Vize-Regierungschef sehen Sie hier ab 16.30 Uhr im Livestream. Die Pressekonferenz kann sich um wenige Minuten verzögern.
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Zur vollständigen AnsichtAm Samstag wies Aiwanger schriftlich zurück, als Schüler in den 1980er Jahren das Flugblatt verfasst zu haben, über das die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet hatte. Gleichzeitig räumte er aber ein, es seien „ein oder wenige Exemplare“ in seiner Schultasche gefunden worden. Kurz darauf gestand Aiwangers älterer Bruder, das Pamphlet geschrieben zu haben. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der zusammen mit den Freien Wählern regiert, hatte Aiwanger am Dienstag aufgefordert, 25 Fragen zu den Vorwürfen zeitnah schriftlich zu beantworten.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der zusammen mit den Freien Wählern regiert, hatte Aiwanger am Dienstag aufgefordert, 25 Fragen zu den Vorwürfen zeitnah schriftlich zu beantworten. In Bayern wird am 8. Oktober ein neuer Landtag gewählt.
RND/dpa