Aus Leipzig

Siegbert Droese auf Platz elf der AfD-Liste für die Europawahl

Siegbert Droese im Leipziger Stadtrat. (Archivbild)

Magdeburg/Leipzig. Der Ex-Bundestagsabgeordnete Siegbert Droese (AfD) will ins Europaparlament einziehen. Bei der Europawahlversammlung der AfD in Magdeburg wählten die Delegierten den Mann aus Leipzig am Sonntag mit 79,2 Prozent Zustimmung auf Listenplatz elf. Er hatte keinen Gegenkandidaten.

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In seiner Bewerbungsrede kritisierte Droese die Europäische Union. Die EU sei nicht reformierbar, man brauche eine „Abrissbirne“, sagte der stellvertretende Landesvorsitzende der AfD in Sachsen.

Dresdner Maximilian Krah auf Platz 1 der Liste

Droese verlor 2021 sein Bundestagsmandat. Er wird zum Flügel um Björn Höcke gezählt, der vom Verfassungsschutz als erwiesen rechtsextrem eingeordnet wird. 2016 war Droese in die Schlagzeilen geraten, weil eines seiner Autos das Kennzeichen „AH 1818“ trug – ein rechtsextremer Code für Adolf Hitler.

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Auf den ersten Listenplatz für den Europawahlkampf 2024 hatten die Delegierten am Samstag den sächsischen Europaabgeordneten Maximilian Krah gewählt. Seine Kandidatur wurde auch vom Rechtsaußen-Lager der Partei unterstützt. Der Jurist ist seit 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments. Bis 2016 war er Mitglied der CDU. 2022 kandidierte er in Dresden erfolglos für das Amt des Oberbürgermeisters.

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