Sexuelle Belästigung

Leipzig startet Plakat-Kampagne gegen Catcalling

Motive der Plakatkampagne der Stadt Leipzig gegen "Catcalling" und sexuelle Belästigung, wie sie bis Dezember 2023 in Leipzig zu sehen sind.

Leipzig. Die Stadt Leipzig startet eine neue Plakatkampagne gegen sexuelle Belästigung und Übergriffe im öffentlichen Raum. Im Fokus der Aktion stehe das Phänomen Catcalling, hieß es in einer Mitteilung am Donnerstag. Die Kampagne will auf die Folgen verbaler Übergriffe hinweisen und sei im Stadtgebiet sowie in den Bussen und Bahnen der Leipziger Verkehrsbetriebe zu sehen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Unter dem Begriff Catcalling fallen verschiedene Arten der sexuellen Belästigung ohne Körperkontakt. Dabei handelt es sich um erzwunge Interaktionen im öffentlichen Raum, bei denen Betroffene belästigt und bloßgestellt werden. Aufgrund bisher fehlender juristischer Einordnung wird Catcalling von Strafverfolgungsbehörden bisher nicht systematisch statistisch erfasst. Befragungen zeigten aber, wie weit das Phänomen tatsächlich verbreitet ist.

Nach Catcalling-Angriffen oft psychische Belastungen

Catcalling stellt oft eine emotionale und psychische Belastung für die Betroffenen dar und kann das Selbstwertgefühl negativ beeinflussen. Opfer von Übergriffen meiden später oft bestimmte Orte und Situationen, um weitere Übergriffe vorzubeugen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Entwicklung der Kampagne durch den Präventionsrat Leipzig war ein Antrag des Jugendparlaments vorausgegangen. Die Plakate sollen in Leipzig bis einschließlich Dezember zu sehen sein.

TZ Inhalte als bevorzugte Quelle markieren — dann erscheinen unsere Artikel häufiger in Ihren Google-Schlagzeilen.Inhalte in den Google-Schlagzeilen bevorzugen?
Bevorzugen