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Zuzug nach Leipzig hält an – Geburtenzahl sinkt kontinuierlich

Blick auf die Leipziger Innenstadt. (Archivfoto)

Leipzig. In Leipzig werden trotz anhaltendem Bevölkerungswachstum immer weniger Kinder geboren. Parallel dazu steigt die Zahl der monatlichen Sterbefälle kontinuierlich an. Dass die Bevölkerungszahlen der Messestadt dennoch weiter steigen, liegt einzig am Zuzug aus anderen Regionen. Der übersteigt auch 2024 die Menge der Menschen, die aus der Metropole wegziehen.

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Insgesamt 10.696 neue Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den Monaten Juli bis September im Leipziger Melderegister erfasst. Seit Jahresbeginn sind es bereits mehr als 29.000 Zugänge in der Kartei. Zum Vergleich: Damit haben 2024 in etwa so viele Menschen ihren Lebensmittelpunkt an die Pleiße verlegt, wie aktuell in Grimma wohnen. Gleichzeitig sind aber auch gut 25.000 Menschen weggezogen.

Es sind tendenziell mehr Männer als Frauen, die in jedem Jahr nach Leipzig ziehen. Das ist insofern interessant, als dass die Zahl der Leipzigerinnen schon immer größer war, als die Zahl der Leipziger. Dies hat aber vor allem Gründe in der unterschiedlichen Lebenserwartung der Geschlechter. Nachdem in den vergangenen Jahren vor allem aufgrund der Fluchtbewegungen aus der Ukraine mehr Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft nach Leipzig gekommen waren, ist das Verhältnis von deutschen und nicht deutschen Staatsbürgern beim Zuzug inzwischen wieder ausgeglichen.

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Leipzig: Bevölkerungszahl steigt auf 630.000 - Geburtenzahlen so niedrig wie seit Jahren nicht

Im Trend der vergangenen Jahre scheinen die sogenannten Wanderungsgewinne der Stadt offenbar auch weiter zuzunehmen. Ende September 2024 lebten laut Melderegister 630.000 Menschen in Leipzig. Das ist ein Plus von 5000 Bewohnerinnen und Bewohnern gegenüber dem Vorjahr. Das sind auch knapp 80.000 mehr als vor zehn Jahren und gut 150.000 mehr als vor 20 Jahren.

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Trotz der zunehmenden Zahl unter anderem junger Menschen in der Stadt geht die Zahl der Geburten kontinuierlich zurück. In den vergangenen drei Monaten wurden nur 1176 Kinder in Leipzig geboren. Das dürfte der niedrigste Wert seit mehr als zehn Jahren sein. Seit Jahresbeginn sind 3600 Kinder dazugekommen, während mehr als 5000 Menschen gestorben sind. Während es in früheren Jahren immer wieder Zeiträume mit Geburtenüberschüssen gab, befindet sich die „natürliche Bevölkerungsbewegung“ in Leipzig seit Ende 2021 kontinuierlich im Negativen.

Sollten Sie Anregungen zu den Infografiken oder Informationen auf dieser Seite haben, schreiben Sie uns gern: m.puppe@lvz.de.

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Unter www.lvz.de/fakten finden Sie weitere Informationen zur Situation in Deutschland, Sachsen und Leipzig.

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